Eurasien Trip 2019 Asien

China                                                                               Zu den Bildern

Start der Reise durch Eurasien

 

Wir reisen noch gemuetlich in China, allerdings noch mit viel zu schwerem Gepaeck :-)) !

 

Die Wohnung geleert und geputzt, das Koefferchen gepackt geht es am 28.4.19 aus Hangzhou China mit dem Zug nach Ningbo, von dort per Flug nach Zhangjiajie. Unser Nomadentum fuer das naechste halbe Jahr auf der Reise durch 15 geplante Laender beginnt mit einer kleinen Chinaabschlussreise mit Zielen, die immer gewuenscht aber nie erreicht wurden.

 

28./ 30.04.19 Zhangjiajie Mountains & Lissys 70 ster

 

Zhangjiajie sind die beruehmten Avatarberge entsprechend dem gleichnamigen Film.

In Nebel eingepackt sehen sie wirklich so aus als koennten sie fliegen.

Wir fliegen nicht, sondern begnuegen uns zunaechst mit einem Abholservice nach Wulingyuan und einem einfachen Check- In ins Hotel.

Alles hat hier einen sozialstischen Touch, vom Parteiposter bis zur Hoteleinrichtung und wir schlafen endlich wieder auf brettharten Betten!!! Der Hauptgewinn hier ist Adam, der hier das Hotel fuehrt und uns nicht besser mit Infos ueber das Berggebiet versorgen koennte. 

Am naechsten Morgen gondeln wir in die ca. 1000 m hohen Berge bei leider nebeligem Wetter. Das Highlight ist die Yuanjiajie Scenic Area und als der Nebel sich aufzuloesen beginnt, bieten sich uns viele traumhafte Einblicke in dieses ungewoehnliche Karst Berggebiet mit seinen insgesamt 243 BerggipfelnEin Highlight ist hier eine sich 357m über dem Grund erhebende Naturbrücke zwischen 2 Gipfeln, die wir allerdings nur von Ferne betrachten.

Es ist mal wieder kurz vor „Public Holiday in China“ und auf der Brücke Menschenstau .-)!

Wir wandern bis zum Bailong Elevator, der einen kurzerhand in 2 Minuten wieder 335m nach unten befördert, essen noch lecker im Fischrestaurant und kommen müde aber glücklich am Abend wieder nachhause. 

Auf am naechsten Morgen fahren wir wieder per Bus ins Berggebiet, wandern zunaechst am Golden Rock Valley umringt von Makaken Affen am Fluss entlang . Trotzdem das Wetter heue klar ist sind wir uns gar nicht sicher, was nun schoener ist...! Nebel oder kein Nebel?!
Wir haben gutes Wetter mit bester Sicht auf die Mountains und nehmen vom Dorf Huanshi auf 1048m die Yuanjiajie Seilbahn, um von der anderen Seite die Berge des Vortages betrachten zu könne. Dieser ist nur zur Hälfte wegen Renovierungsarbeiten gesperrt. Der Vorteil neben dem Nachteil: es ist wenig los und so genießen wir eben bei bestem Sonnenschein das, was es zu sehen gibt. Übrigens sind die eingenebelten Berge fast schöner und mystischer als ohne!

Wir laufen bergabwärts, fahren mit dem Bus zurück und entdecken beim Dinner den Wawayu- den chinesischen Riesensalamander! Hier wird dieser wohl gerne gegessen, wir begeistern uns jedoch eher am Betrachten !!! 

 

01.05.19

 

Heute beginnt der chinesische Public Holiday, also ein gutes Datum um abzureisen denn nun wirds richtig voll! Zunaechst noch ein Besuch im Wawayu Museum in Zhangjiaje ( der chinesische Riesensalamander ist hier heimisch) und dann 4.5 Std. Zuckelzugfahrt nach Huaihua, dann Fasttrain nach Kunming. Ankunft 23 Uhr und kein Taxifahrer will uns fahren, da unser Hotel zu nah ist, ein gutes Geschaeft zu machen, allerding auch zu weit weg ist, um vollbepackt dorthin zu laufen! Schliesslich findet sich noch jemand der sich unserer erbarmt ,- mit dem wildesten Gefaehrt ueberhaupt :-) !

 

02./03.05.19 Dali ( 40 000 Einwohner;1900m Höhe)

 

Nach knapp 4 Std. Schlaf per Fruehzug nach Dali, Gepäck bleibt dort im "Left Luggage" und mit leichtem Gepäck in die 15 km entfernte neue "Altstadt"! Wir haben ein tolles Hotel mit Terasse, die "Altstadt" ist eher ein wenig enttaeuschend. Der nahegelegenen Erhai Hu- See ist riesig und auf dem Rueckweg fuehlen wir uns ein wenig wie im heimischen Knoblauchsland! Alles Landwirtschaft vor dem Hintergrund des knapp 4000m hohen Berges. Da es nicht so leicht ist Informationen ueber die Umgebung zu bekommen, entschliessen wir uns am naechsten Tag ins nahegelegen Xizhou auf den Markt zu fahren. Hier gefaellts uns schon ein wenig besser und wir sind uns einig: ein Dalibesuch sollte bedeuten, sich per Bike die umliegenden Kaeffer anzusehen, die Altstadt Dalis bietet irgendwie nichts besonderes mehr.

Von Dali geht abends noch im romantischen Lijiangzug ( Doppeldecker, noch nie gesehen) in diesselbige Stadt und die Hotelsuche wird ein Nightschlendern durch die hiesige Altstadt.

Wirklich tolle alte und neu Holzhaeuser und vielleicht die groesste Altstadt die wir soweit gesehen haben,- allerdings mit Flair , wie wir finden.

 

04.05.19 Lijiang (Altstadt 40 000 Einwohner; 2600m Hoehe)

 

Lijiang gefaellt uns richtig gut, nur bessere Information gibts hier auch nicht. Man spricht kein englisch oder die richtigen Leute sind nicht zur richtigen Zeit am richtigen Platz, auf jeden Fall schaffen wir es dann doch noch ein Busticket fuer den naechsten Tag nach Qiaotou aufzutun und einen Plan ueber die Tiger leaping Gorge zu finden. Den Rest des Tages geniessen wir

„ Altstadtflair in Lijiang“ und schreiben die entgültig letzten Postkarten aus China auf dem Altstadtmarktplatz .

 

5.5.- 7.5.19 Tiger Leaping Gorge 

 

Die TLG ist ein als Weltkulturerbe eingestufter Naturpark. Misst man den Hoehenunterschied vom hoechsten zum tiefsten Punkt der Schlucht ist sie mit rund 3900m Hoehenunterschied eine der tiefsten Schluchten der Welt.

 

Die Tour durch die schöne 16km lange Tiger Leaping Gorge beginnt erst einmal mit einer Busfahrt nach Qiaotou und dort trifft man sie dann alle, die westlichen Touristen, die das gemeinsame Ziel verfolgen. Hier wird per Bus das Eintrittsticket gekauft (45 Y) und ein wenig weiter verlässt man dann den Bus, um in Qiaotou loszulaufen.

Berg auf und Berg ab, erst einmal auf Straße dann per Feldweg. Im ersten Abschnitt gibt es eigentlich nichts zu sehen außer wirklich interessante Hinweisschilder mit lustiger englischer Übersetzung zum Schutz des Waldes und dem chinesischen Reisebegleiter, der sich samt Pferd an die Fersen haftet, um immer wieder den Weg als Ritt anzubieten. Schon verlockend! 

 

Wenn man Kraft sparen möchte, schenkt man sich am besten den ersten Teil und lässt sich zur ersten Übernachtungsmöglichkeit im Dorf Nuoyu fahren, bevor es die 28 steilen Serpentinen den Berg hinauf geht. Die sind nun wirklich anstrengend je nach Gepäck!!!

Hat man sich mal hochgeschafft, beginnt eine gemütliche Wanderung am Bergesrand.

Anders als die meisten Touris zum Halfway Guesthouse zu laufen, haben wir im Tea Horse GH (5.5.) übernachtet, dass wir wegen seiner schönen kleinen Zimmer mit phantastischem Bergblick und Terasse empfehlen möchten.


Frühstück dann im Halfway ist prima, denn dort sind dann schon alle Touris losgelaufen!
Der Weg wird immer steiniger und enger aber keine Sorge, so manches Bild im Net dass höhenangstgeplagten Angst machen könnte sieht schlimmer aus als es wirklich ist (Aussage eines Betroffenen!) bzw. ist gut fotografiert. Nach dem Wasserfall geht’s gemütlich weit, es folgt ein steiler Abstieg zu Tinas GH. Reine Laufzeit ca 3 Stunden vom Tea Horse GH bis Tinas GH.

 

Wir laufen weiter in den Walnussgarten, etwa 3 km von Tinas entfernt und übernachten im Woodys GH (6.5.,wieder Ausblick auf den Berg)! Dort befindet sich der schöne und am wenigsten steile Absieg zum Tigersprungstein entlang des Tales, ca 2h Gehzeit!

Je nach Ankunftszeit blühen einem 3 Zahlstellen mit je 15 Rmb.

Der Abstieg ist super lohnenswert und ab 10 Uhr morgens kann man sogar den Stein erklimmen, von welchem einst der Tiger über den Jangtze sprang. Wir waren zu früh, was allerdings der Sache überhaupt keinen Abbruch tat. Das Wasser tost durch die angeblich schmalste Stelle des Jangtze Flusses und die Naturrgewalt ist berrauschend.


Nachmittags bringt uns ein Bus von Tinas weiter nach Shangri-La.

Selbst die Fahrt entlang des Flußes mit Blick auf Berge und Schlucht  ist noch einmal ein Genuss für sich.

 

07.-09.05.19 Shangri- La (Zhongdian; 120 000 Einwohner; 3200m Höhe)

 

Überraschenderweise ist Shangri-La für uns nochmal ein chinesisches Highlight!

 

Abgesehen vom Yak Hotpot, den man unbedingt essen muss, bietet die Stadt, deren Altstadt 2014 einem Brand zum Opfer fiel, dennoch schöne alte Häuser, ein buddhistisches altes Zentrum und neben der angeblich groessten Gebetsmuehle von 21m * eine Menge Eigenleben.

Abends tanzen Einwohner an mehreren Stellen der Stadt zu wirklich schwungvoller Musik, so dass einem selbst bei den hier kalten Temperaturen (ca. 5 Grad) schön warm werden kann.

Wir treffen beim Sightseeing Johanna & Petra aus Hangzhou und verabreden uns für den nächsten Abend in der Stadt.

 

(* angeblich haben die Guide-r die hoechste Gebetsmuehle, siehe Reisebericht Guide/Qinhai)


Was muss man neben der Stadt und seinen Tempeln gesehen haben?? Es lohnt sich definitiv ein Ausflug auf den höchsten Berg der Umgebung, den Shika Snowmountain (8.5.).

Der macht seinem Namen noch alle Ehre, so dass wandern wegen Schnee leider noch nicht möglch ist. Per Gondel geniessen wir den schönen Ausblick vom Berg und winken den beiden Hangzhou Ladys zu, als sie nach oben und wir nach unten fahren.

Wirklich sehenswert ist auch die Ganden Sumtseling Gompa, der große Klosterkkomplex , der etwas außerhalb im Norden der Stadt liegt und unseren Nachmittag füllt.

 

Am Abend wird ordentlich „geklönt“, über Leben in China, Reiseerlebnisse und uns selbst.


Das relativ neue Shambala Kalachakra Mandala Cultural Center fällt auf, wenn man in Shangri-la unterwegs ist und man frägt sich immer, was dieser Bau wohl für ein Gebäude ist!

Hier befindet sich das größte Kalachakra Mandala vergoldet vom 11. Stock beginnend nach unten, umgeben von Räumen mit alten Thankas, Statuen, Kleidung etc. und ist unbedingt einen Besuch wert!!!

Hier verbringen wir unseren Morgen bevor es nachmittags zum Flughafen und ab nach Chengdu geht. Es folgt eine letzte Übernachtung in dem immer wieder erwähnenswerten Jingˋan Buisness Hotel am Chenduer Airport :-) !!!


10./ 12.05.19 Hohhot ( 2.3 Mill. Einwohner)/ Erlian (Erenhot)


Ein früher Flug nach Hohhot, der innermongolischen "blauen Stadt" mit anschliessender Busfahrt zum Bahnhof und Check- In  in einem nahegelegenen Hotel!

Den Nachmittag verbringen wir im Internetcafe um unsere Website auf Vordermann zu bringen.

Die letzten Stunden Chinas sind gezählt!

Am naechsten Morgen organisieren wir uns ein Bustickets für den nächsten Tag zum Grenzübergang Erlian und treiben uns den Rest des Tages noch ein wenig in Hohhot herum.


Hier herrscht wieder chinesisch moslemisches Flair und deshalb gibt es auch plötzlich wieder leckeres Brot zu kaufen. Wir sichten eine Mosche mit chinesichen Schriftzeichen und einen buddhistischen 5 Pagodentempel mit hinduistischen Einflüßen und wahrscheinlich essen wir den besten und dazu noch kostengünstigsten Fisch aller chinesischen Zeiten.

 
Irgendwie kommt hier nochmal alles zusammen, bevor es am nächsten Morgen Richtung mongolische Grenze geht.

 

Erlian oder Erenhot scheint ein ziemliches Nest zu sein und die Nähe zur Mongolei lässt sich an der von oben nach unten geschriebenen Schrift erkennen. Die haben wir noch nie gesehen!

Es windet sehr, als wir am Busbahnhof im ziemlich leeren Erenhot ankommen.

Hier will man eigenlich nicht sein!


Wir haben von Jeeps gehört die angeblich über die Grenze fahren, nur sehen wir erst mal keine! Als ein freundlicher Mann uns dann darauf hinweist, dass dieser einzige Bus der Busstation die Grenze passierend nach Zhamid Uedd in der Mongolei gleich losfährt, steigen wir natürlich ein und ergeben uns unserem Schicksal.

Das erste mongolische Abenteuer beginnt im Bus!

Die Leute sehen schon alle anders aus :-))) !!!...

 

 

 

Xie Xie China !

Bevoelkerung: 1,4 Milliarden

Waehrung: Yuan (1 Euro= 7,8 Yuan)

Mongolei                                                                         Zu den Bildern

12.05.19 Grenzuebertritt & Fahrt nach Sainshand

 

Wir ueberlassen uns dem wilden Grenzuebertritt per Bus! Gepaeck raus, chinesischer Ausreisestempel rein, Gepaeck rein, kurze Fahrt, Gepaeck raus, mongolischer Einreisestempel rein und ankommen in der Mongolei! Erst mal Geldtausch und hinein in die mongolische Welt !

 

Hier haut's uns erst mal den Vogel raus bzw. blaest uns der Sandsturm fast vom Weg! Mund zu und durch...na ja oder eben direkt erst mal auf Sand kauen! Wir folgen den wenigen Leuten und finden dann vor dem Bahnhof ein paar Jeeps, die sich wohl in Richtung Hauptstadt bewegen wollen, sobald sie voll sind. Viel verhandelt wird nicht weil stuermisch und schon sitzen wir im Jeep Richtung Sainshand!

 

Es gibt hier eh nur eine Strasse ueber die wir eigentlich sehr froh sind bei dem Wetter.

Der Wind pfeift und die Luft ist rot vom Sand! Gerade mal 10 Minuten gefahren, verlaesst der Fahrer die Strasse und faehrt ploetzlich OFF ROAD, quer durch das undurchsichtige Land und den Sand. OK... nachdem die Ladys auf der Ruecksitzbank ruhig bleiben, scheint das wohl normal zu sein! Also fuer uns nicht,- aber gut!!!

Schliesslich fahren wir durch die Dornogobi- alles Wuestenland oder halt wuestes Land des Ostens!!!

 

Im Nachhinein gesehen war das OFF ROAD fahren dieses Fahrers zum Umgehen von Strassengebuehren, jedoch sollte uns jemand fragen, erklaeren wir die Mongolei definitiv zum OFF ROAD LAND NO 1 !!!

In Neuseeland sind die Strassen wenigstens noch gegravelt aber hier gehts quer durch die Praerie und das ist der normale Weg !!!

 

Nach Sichtung der ersten Kamele und dem ersten Chinggis Khan auf den Geldscheinen erreichen wir Sainshand 3h spaeter und sind eigentlich ziemlich erstaunt, dass alles so gut und schnell geklappt hat und wir unser Wunschziel erreicht haben.

Das Wunschziel hat eine Dusche, ein Restaurant, eine nichtlesbare Speisekarte und auch sonst ist keine bis kaum eine Kommunikation moeglich. Das macht uns gaaar nichts!!!

 

13.05.19 Shambala in Sainshand (20 000 Einwohner)

 

Zunaechst ist nun mal der Strom fuer den Rest unseres Aufenthaltes weg (Powercut!) und Information gibts auch keine!

Also raus auf die Strasse und sich mal umsehen! Wir sprechen die erste Dame an, die nach "english" aussehen koennte. Sie spricht zwar keines aber organisiert kurzerhand ihren Vater, der fuer den Rest des Tage fuer relativ kleines Geld unser Guide sein wird und uns Shambala zeigt.

Eigentlich besteht das heilige Gebiet aus 3 verschiedenen Regionen.

Einmal die heiligen Meditationshoehlen in deren Gelaende man herumlaufen kann, dann dem Khamar Monastry, einer kleinen Tempeanlage und schliesslich dem Khamaryn Khiid, dem Kloster !

 

Das Khamaryn Kloster wurde 1818 durch den Gelehrten Danzan Ravjaa gegruendet, der hier in der Gegend auch mehrfach als Statue, stets mit Skorpion versehen, zu sehen ist. In seinem Zentrum liegt Shambala, das spirituell energetische Zentrum in Form einer speziellen Stupa umrundet von 108 anderen Stupas. Buddhistische Mongolen kommen aus dem ganzen Land um fuer perfekte Qualitaeten zu bitten und zu singen.

Wir erleben hier wirklich ein schönes Zeremoniell an der Stupa!

 

Auf dem Rückweg besuchen wir noch den Berg des Bayanzuerkh Uul, der seinerseits mit Ovos für jedermann  gespickt ist. Damen gehen hier nur bis zur Hälfte des Berges. Der Männerovo liegt am 1070m hohen Gipfel und nennt sich Wunschovo. Hier duerfen Wuensche gemacht werden während man den Ovo umrundet. Micha findet hier eine Schlange auf dem Ovo, die sofort als heilig erklärt wird !!!  

 

Ovos sind heilige pyramidenförmige Steinhaufen, die häufig an Pässen oder auch inlands stehen. Hier werden die lokalen Kräfte um Segen gebeten, meist, indem man noch einen Stein dazulegt und den Ovo umrundet. Andere Gaben sind auch Geld, Milch, Hörner, bunte Fahnen,- eben alles, was einem heilig ist ;-) !!!

 

"Scorpionking" und seine Museen in Sainshand bleiben für uns aufgrund des Stromausfalls leider geschlossen! Die einzig englischsprachige Person, die wir finden ist ein Ausländerin im Supermarkt und auch der Hinweis, wir würden hier mit russischem Übersetzer vielleicht weiter kommen, macht auch keinen Sinn !

 

Wir verlassen Sainshand mit dem einzigen Bus des Tages Richtung Ulaan Batar bei starkem Gegenwind, staubigen Strassen, brauchen 8 statt geplanten 5 Stunden und kommen bei Dunkelheit in UB an.

 

14.05.- 03.06.19 Ulaan Batar (1.4 Mill. Einwohner; 1290m Höhe) & 12 Tagestrip durch die Südgobi und Zentralmongolei

 

UB ist prinzipiell mit Autos verstopft, sowohl die großen wie auch kleinen Straßen!

Taxis sieht man kaum, man stellt sich an die Straße, winkt und private Fahrer bringen einen dann dahin, wo man eben hin möchte.

Schön ist, dass man hier englischsprechende Mongolen findet. Die Leute an sich sind freundlich zurückhaltend und ehrlich gesagt, die meisten übergewichtig. Kein Wunder in der kältesten Hauptstadt der Welt und im Land der Wrestler. Da gehört ein Bauch schon zum Standard !

Die Stadt bietet alles, was man sich denken kann, vom kulturellen Programm mit Theater, Veranstaltungen und Museen bis zum vielfältigsten internationalen Restaurantangebot in Asien. Prinzipiell ist die mongolische Küche sehr fleischlastig, hier in UB findet man jedoch hervorragende Abwechslng aller Art.

 

Unsere ersten beiden UB Tage dienen der Information und Buchung unseres Mongolei Trips. Nord und Westmongolei sind noch nicht wirklich bereisbar (kalt & matschig) und wie vorher schon angedacht, buchen wir eine Reise in die Südgobi und durch die Zentralmongolei. Zusammen mit Jose, einem Portugiesen sind wir eine kleine 3- er Gruppe, die mit einem russischen 4 wheels drive Bus, dem besten mongolischen Fahrer und der schlechtesten mongolischen Reiseleiterin am 17.05.19 das verschneite UB für 12 Tage verlässt.

 

Tag 1/ 17.05.19

Zunächst fahren wir noch etwas Straße und schließlich durch die Steppe zum Baga Gazriin Chuluu Nature Reserve, was übersetzt "Fels in kleinen Stücken" bedeutet. Hier finden wir Steinformatinen die der Übersetzung entsprechen, ebenso Tempelruinen des Süm Khökh Burd aus dem 16.Jhrd und wahrscheinlich den allermongolischsten grauen Innereieneintopf, den man sich vorstellen kann. Die Nacht ist sehr kalt in unserem ersten Ger (den mongolischen Zelten) und wir sehr dankbar für den kleinen Ofen mit brennendem Kameldung der uns kurzfristig wärmt. 

 

Um aus dem Laufenden zu sein lernen wir erst einmal die wichtigsten mongolischen Countryvokabeln : Teme= Kamel, Yama= Ziege, Hon= Schaf, Ato= Pferd, Noed= Toilette

Zocks= Stopp, Hitu= Wieviel und natuerlich Bajazhar= Danke

 

Tag 2/ 18.05.19

Auf dem Weg zur White Stupa, der Tsagaan Suvarga fahren wir weiterhin in der Steppe, die immer sandiger wird und viele Kamelherden beheimatet. Am Spaetnachmittag erreichen wir die farbenfrohe rot- gruen scheinende Sandsteinerhebung und uebernachten in einem Camelcamp. Hier ziehen sogar die Kamele die Koepfe ein und kuscheln sich zusammen,- so kalt und windig ist es hier!

 

Tag 3/ 19.05.19

Yolyn Am oder "Schnabel des Geiers" ist heute unser Tagesziel!

Zunaechst steht auf unserer Reisebeschreibung das schoene Wort "Duschtag" :-)!

Was uns zur Freude dient, ist fuer unsere Guides eher eine Denkaufgabe,- wo hier in der Pampa eine Dusche herbekommen?! Schliesslich stoppen wir in einer Ansiedlung ( von Dorf kann hier eher keine Rede sein) und kommen in den Genuss eines Badehauses!

Frisch geputzt geht es weiter in Richtung schneebedeckten 3000dern auf einer Hoehe von

ca.1300-1600m. Kamele kreuzen unseren Weg und die Kombi von Kamelen und Schnee ist schon wild!

 

Die Schlucht des Geierschnabels ist eine 8 km lange meist eisbedeckte Schlucht, umgeben von hohen Felsen mit heimischen Pika- Boos (mausaehnliche Tierchen mit grossen Ohren)und vielen Greifvoegeln.

Ein Glanzbeispiel des Koennens unserer Guid-In!

Sie beendet unsere Wanderung schon bevor sie ueberhaupt losgeht, verwandelt kurzerhand Geier in Adler und die suessen Pika- Boos in Ratten. 

Zum Glueck haben wir den lonleyplanetbelesenen und naturbegeisterten Micha dabei mit dessen freundlicher Unterstuetzung der Ausflug dann doch noch zu einem kleinen Erlebnis wird!

(Unvorstellbar, wenn man den sich immer mehr verengenden Canyon nicht entlang gehen wuerde und das eigentliche Highlight verfehlt...!)

 

Tag 4/ 20.05.19

Heute ist es richtig sangig und wuestig!!! Die groesste mongolische Sandduene der Gobi Wueste ist die Khongryn Els! Sie ist 100km lang, 12 m breit und die hoechste Duene misst 300m!

Da wollen wir heute noch hinauf! Schon bei der Anfahrt beeindruckt uns die Duene mehr und mehr und nach dem Check- In im Ger gehts direkt los!

Zu unserer Ueberraschung begleitet uns Ana unser Fahrer! 

Mit immer laengerwerdende Pausen zwischendrin und der zwei Schritt vor, einen zurueck Taktik schaffen wir uns am Spaetnachmittag langsam aber sicher die 300m Duene hoch. Richtig steil wird es nochmal ab Meter 230 :-) die letzten 70 Hoehenmeter. Sylvia lernt von den Kaefern und erklimmt im Vierfuesslergang (enorm kraftsparend) als Erste das Top. Der Ausblick ist umwerfend und die Duene wunderschoen!!! So geniessen wir zu 4t "unsere Duene" bevor der Sonnenuntergangstourismus beginnt!

Wir veranschlagen fuer einen gemuetlichen Aufstieg 1.5 Stunden, da wir wirklich Leute gesehen haben, die trotz zeitigem Beginn des Aufstiegs bei Sonnenuntergang noch am Berg unterwegs waren. Das ist dann echt ein kleines Drama, vorallem wirds auch kalt, sobald die Sonne weg ist!

 

Der Abstieg macht uns auch Riesenspass! Mit grossen Schritten stapfen wir barfuss die Duene hinab und machen sie zur Duut Mankhan, zur singenden Duene, wenn der Sand unter der Oberflaeche durchrutscht und zum Ton wird.

 

Gluecklich und erfuellt kommen wir wieder ins heutige Ziegen- und Schafcamp zurueck und geniessen noch das abendliche Gebloecke der ca. 250 Tiere! Das ist hier schon was Besonderes!

 

Tag 5/ 21.05.19

Der Tag beginnt mit einem Kamelritt in den Sandduenen bevor wir dann Richtung Flaming Cliffs nach Bayanzag losfahren. Die Flaming Cliffs sind einmal bekannt fuer die Entdeckung von Dinosaurierfossilien in den 1920er Jahren und fuer ihr rotes Erscheinen bei Sonnenuntergang.

Waeren wir nicht vorbereitet gewesen, haetten wir die Cliffs in der prallen Sonne besichtigt, weil sie " eben auf dem Weg zum Camp liegen"...! Aber wir sind vorbereitet und koennen unserer Guid-In noch so einiges lernen. Schoene Farben, ein toller Sonnenuntergang mitsamt kleiner Wanderung und Abstieg aus den Flaming Cliffs ist unser Preis!
Wir entdecken ebenso den wohl einzigen Teme- Saurus (Teme= Kamel), der zusammengesetzt in einem Raum im Luxuscamp neben Unserem steht.

Der nahestehende uralt aussehende Joshua Tree Wald bietet sich als Alternative zu unserer tuerlosen Toilette an und beheimatet noch nie gesehene Wuestenblumen, die wahrscheinlich durch Fliegen und nicht durch Bienen bestaeubt werden !?!

 

Ein Wort zu Toiletten: durch die Bank sind hier alle Toiletten selbstverstaendlich Loecher, Stehklos! Meist mit Holzbalken versehen, mit guter oder mittelguter Belueftung weil Wind und mit oder ohne Tuer! Das Besondere: die meisten Loecher sind sehr tief (3-10m), so dass die allerwildesten Phantasien eines Absturzes entstanden sind und auch wirklich alle Taschen leer waren, wenn wir sie besuchten. Das hat uns sehr belustigt oder besorgt und jede Toilette wurde zu etwas Besonderem :-))) !

 

Tag 6/ 22.05.19

Bye Bye Camels! Wir fahren vorbei an den letzten Kamelherden und verlassen die "Wueste Gabi" Richtung Zentralmongolei, fahren zum Ongii Fluss an dessen Ufern sich einst das groesste mongolisch buddhistische Kloster, das Ongiin Khiid befand, seinerzeit Heimat von 1000 Moenchen. Seine Urspruenge gehen zurueck nach 1760 & 1810 und sein Ende war mit dem Einmarsch kommunistischer Truppen 1937 besiegelt. Mit Ende des kalten Krieges 1990 wurde Religiositaet offiziell im Lande wieder moeglich und seit 2004 steht nun wieder ein kleiner, belebter Tempel zwischen den Ruinen. Im kleinen Germuseum in Tempelnaehe sind noch ein paar Schaetze vergangener Zeiten zu sehen.

 

Wir logieren in einem Gercamp am Fluss mit heisser Dusche und Restaurant! Der Hammer!!!

 

Tag 7/ 23.05.19

250 km Hoppelfahrt nach Hujirt zum Lunch und weiterhoppeln ins Orkhon Valley.

Ankunft am Spaetnachmittag! Einzug ins Ger mit Freilufttoilette ohne Tuer :-))) !

Abends machen wir noch einen Spaziergang zum Orkhon Wasserfall der 22m tief in einer kleinen Schlucht versteckt ist, die mit vielen Pinien bewaldet ist. Ein echt schoener Platz, vorallem wenn man alleine ist! 

 

Tag 8/ 24.05.19

Vielleicht ist das heute der Off Road Day der Off Road Days! Auf jeden Fall erreicht man die Tsenkher Hot Springs sicherlich nur schwer oder gar nicht mit einem normalen Auto. Hoehergelegt und 4 wheels drive ist angesagt, bergauf/ bergab bis ins Ziel !!!

Hier logieren wir wieder, es gibt ein Restaurant und die Hot Spring Pools sind einladend, das Wasser heiss bis zu heiss. Ganze 3 Stunden planschen wir im Wasser bis es schliesslich das Schneien anfaengt.

 

Tag 9/ 25.05.19

Ein kleiner Spaziergang zur Hot Spring Quelle zeigt eine kleine Quelle versteckt unter einem Ovo!

Es hat geschneit, ist kalt und matschig als wir die Springs durch ein Waldgelaende verlassen.

Auf so mancher Strecke bekommt man hier das Gefuehl, man kann hier gar nicht fahren,- aber Mann kann! Ana ist der Beste ! Durch Matsche, Fluesse, Graeben...wir glauben, wenn er nicht Off Road fahren kann ist er nicht gluecklich! Ein klasse Fahrer!!!

Wir fahren schliesslich nach Tsetserleg (20 000 Einwohner), dort ist Markt und Shopping angesagt. Wir versorgen uns mit mongolischen Wein (sehr suess/ Dessertwein/ man kauft ihn nur 1x) bevor es weiter Richtung Khorgo Terkhiin Tsagaan Nuur National Park geht.

Die Landschaft faerbt sich dort vulkanfarben schwarz und es beginnt auch noch zu schneien. Eine irre Landschaft tut sich auf, aufgerissene Felsen mit Baeumen darauswachsend, dazu die dunkle Farbe des Himmels und der Felsen mit Spuen weissen Schnees behaftet.

Nicht von dieser Welt oder bestens geeignet fuer Mordor aus Lord of the Rings! 

 

Ein Pass Ovo teilt die Landschaft in die des Vulkanes auf der einen und den Seeblick des grossen White Lakes (24x 11km) auf der anderen Seite! Phantastisch!!! 

Eigentlich ist der See schoen blau und heisst aber weisser See weil vielleicht der ganze hintere Teil voller Schnee und Eis ist?? Wahrscheinlich nicht!

Wie sich der Name erklaert waere eine interessante Frage!!! 

 

Wir machen noch einen kleinen Rundgang am Lake und haben dann die kaelteste Nacht der ganzen Reise!

 

Tag 10/ 26.05.19

Nach einer morgendlichen erneuten See Erkundung reiten wir mittags gen Vulkan! Haha, auf diese Reise haben sich unsere Herren schon Tage vorher "gefreut" und es wird deutlich, warum aufgrund der Anatomie wohl mehr Frauen als Maenner Pferdesportfreunde sind :-)!

 

Vor 10 000 Jahren sei der 200m hohe Khorgo Uul ausgebrochen... die Gegend sieht allerdings so aus, als sei dies kuerzlich erst passiert. Vom Kraterrand betrachten wir ein wohlgeformtes Kraterloch und haben eine tolle Aussicht!

 

Noch ist der Tag sehr sonnig aber die zweite kaelteste Nacht steht bevor!

Selber Platz, selbe Kaelte :-))) !

 

Tag 11/ 27.05.19

Auf unserer Fahrt nach Kharkorin/ Kharakorum entdecken wir Festivitaeten am Rande der Strasse und haben das grosse Glueck in den Genuss eines kleinen Nadaamfestivals zu geraten! Was waere die Reise ohne dieses Erlebnis gewesen! Normalerweise besteht das Nadaam aus den Sportwettkaempfen Reiten, Bogenschiessen und Wrestling ! Hier kommen wir gerade dazu, wie alle Chinggis Khane der Umgebung des Adlertanz tanzen und herauswresteln, wer wohl der Staerkste ist. Wow! Beeindruckende Koerper in kleinen "Maennerbikinis"! Die KO-Kaempfe sind kurzweilig und interessant. Der Gewinner verteilt kleine Brothappen an die Menge und auch sonst ist hier natuerlich die mongolische Kultur 1a zu beobachten. Endlich tauschen mal Maenner (wie so oft gelesen) Schnupftabaksflaeschen aus und ausserdem wird ordentlich Wodka aus Wasserflaschen getrunken! Die Damen und Herren sind zum Teil schick gekleidet und ein "ohhh" und "ahhh" begleitet die Kaempfe und jeweiligen Favoriten!

Wresteln in der Mongolei ist definitiv cool!!!

 

Tatsaechlicher Sight in Kharakorum ist eigentlich die erste 1586 gegruendete buddhistische Tempelanlage der Mongolei, der Erdene Zuu Khid, den wir im Anschluss (noch schnell) besuchen. Wieder eingerahmt von 108 Stupa ist das Tempelgebiet, in dem tatsaechlich noch 3 schoene alte Haupttempel befinden, die nicht in den 1930- ger Jahren zerstoert wurden.

Der Erdene Zuu Khid ist belebt mit Moenchen und ein wirklich interessanter Tempel den zu besuchen es sich lohnt!

 

Abends bekommen wir noch ein kleines, feines Privatkonzert 2- er junger Musiker mit klassischem Kehlgesang und faszinierendem Spiel der mongolisch einzigartigen Pferdekopfgeige! Toll!!!

 

Tag 12/ 28.05.19

Rueckfahrt nach UB ueber den Khustein Nationalpark! Dieser im Jahr 1993 geschuetzte Park ist hauptsaechlich bekannt fuer den Schutz der letzten echten Wildpferde in der Welt und man bekommt sie tatsaechlich zu sehen, die Grauen Wilden!

 

Fazit:

Innerhalb 12 Tagen hatten wir nun alle 4 Jahreszeiten und eine wahnsinnige, sich taeglich  veraendernde Landschaft stets umgeben von Schafen, Ziegen, Pferden und Kamelen!

Die natuerliche Massage des Fahrens hat unsere Wirbelsaeule wieder in Ordnung gebracht und automatisch wollten wir immer mehr Gemuese statt Fleisch!

Also eine rundum gesunde Unternehmung, so eine Tour in der Mongolei ! :-)))

 

 

29.05.- 03.06.19 Ulaan Batar 

 

Die Zeit in UB ist kurzweilig!

Wir besuchen noch die lokalen Sights wie den schoenen Gandan Tempel inklusive Zeremonien, das Dinosaurier und Modern Art Museum, den Naran Tuul Market, streifen durch die Stadt und essen recht lecker koreanisch, indisch und trinken Hops & Rocks mongolisches Bier.

Hier kann man es sich echt gut gehen lassen und es bleibt noch einiges uebrig,- vielleicht fuer ein naechstes Mal??

 

Wohnen wuerden wir definitiv wieder in unserem Favoriten, dem tollen Danista Guesthouse!!!

 

Einen Tag fahren wir nochmal in den Osten, die Terelji Gegend, die mit vorallem frischer Luft, dem Turtle Rock, einem schoenen Meditationstempel und Chinggis Khan 40m hoch/gross in Silber ueberrascht. Das Gorkhi Valley ist gerade mal eine Stunde von UB entfernt und eine tolle Alternative zur Stadt, wenn einem die Luft in UB mal zu dicke wird!

 

 

Bajazhar Mongolei !!!

Bevoelkerung: ca. 3 000 000

Waehrung:Toegroeg (1Euro = 2950 Toegroeg)

 

 

 

Kasachstan                                                                  Zu den Bildern

Kasachstan überrascht von Beginn bis zum Ende! Kasachstan ist cool!
 
Essenstechnisch erscheint uns Kasachstan nach China und Mongolia als Schlaraffenland:
Salat, Pfannkuchen mit Apfelmus, Schaschlik mit essbaren Fleisch...toll!
 
03.-05.19 Astana/ Nur- Sultan (1 Mill.Einwohner und mehr)
 
Wir fliegen ein in das Unbekannte und haben uns zum Glück einen Abolservice organisiert, denn dieses Hotel hätten wir nie gefunden. Versteckt in einem Wohnkomplex ist unser Hotel ein Teil einer Wohnung mit supernetter Besitzerin und lokalem Wohnleben. In der Community gibt es alles, vom versteckten Supermarkt bis zur kleinen Pinte in Kellereingängen! 
Da shoppen wir doch gleich mal lokale Köstlichkeieten: Brot& Kaviar zu prima Preisen!
 
Los gehts mit Sightseeing!
Wir wohnen nur unweit der zentralen, 3 km langen Meile, die gespickt von neuen meisterarchitektonischen Gebilden ist. Khan Shatyr, ein 150m hoher schräger Life Style Center bildet das Ende der einen Seite, die Palace of Peace& Reconciliation Pyramide das Ende der anderen Seite. Das Zentrum der Meile ziert das 97m hohe Bayterek Monument.
 
Hier erscheint alles supermodern, die Gärten, die Gebäude, die Menschen.
Die Prestigehauptstadt der grossen Steppe. Ganze 20 Jahre jung!
Trotz einiger Moscheen ist das Gesellschaftsleben bunt und alles ist möglich, von kurzer Hose bis zum Top, wenig typisch moslemische Kleidung ist zu sehen.
Viele Cafes und Restaurants sind zu finden und  bei einem „Boxenstopp“bekommen wir direkt einmal eine geschichtliche Einführung in die intellektuelle, strategische sowie stammensgeschichtliche Herkunft des Landes und deren Familien!
 
President Nursultan Nazarbayev hatte 1994 bzw 1997 Astana zur neuen kasachischen Hauptstadt erklärt und war wohl auch Gründervater dieser neuen modernen Stadtarchitektur inmitten der umgebenden Steppe. Mittlerweile ist die Stadt mit dem Namen Nur Sultan nach ihm benannt und er scheint überall present. So auch als goldener Handabdruck im Bayerek Monument der sich direkt neben der Unterschriftenliste zum Frieden aller Weltreligionen befindet. 3- jährlich versammeln sich hier alle Religionsführer der Welt in der Pyramide für Frieden und Versöhnung (Palace of Peace& Reconciliation). Eine wichtige Sache, wie wir finden. 
Hoffen wir das Beste!!!
 
3 Tage Sightseeing hier sind leicht zu füllen, zudem noch einige interessante Museen hinzu kommen wie zB. das National Museum der Republic Kasachstan in dem mehrerausend Goldornamente des „Golden Mans“ ausgestellt sind, die auf das 5. Jahrhundert vor Christus zurückgehen und gut konserviert erst 1969 entdeckt wurden. Wie wir gesehen haben sind Wanderaustellungen in verschiedenste Länder geplant! Also Augen offen halten!!! 
 
Ein bischen Kultur geben wir uns noch mit dem Astana Ballet in Salome, kurzweilig und unter gut gekleideten Theaterbesuchern.
 
Die immer noch aus der Sowjetzeit "Alte Stadt" erkunden wir beim Kauf unserer Bustickets nach Akmol. 35km vor der Stadt gibt in Akmol ein Memorial Museum Aufschluss ueber das einstige Gulag System in Kasachstan. Eine Gedenkstätte füe viele tausend in Straf- und Arbeitslagern internierte Frauen und Kinder politisch Verfolgter des Stalin Regimes. 
Von hier trampen wir zurück, kein öffentlicher Verkehr weit und breit!
 
Zunächst überlegen wir noch per Zug durchs Land zu reisen, da aber auf Nachfrage an Einheimische immer nur die Antwort Almaty kommt und der Flug billiger und schneller als die Bahnfahrt ist, ist unser nächstes Ziel klar!
 
06.-08.19 Almaty
 
Anflug auf Almaty bei Sonnenschein mit Blick auf wundervolle Berge!
Almaty ist umrahmt vom Zaiiysky Alatau dem Nordteil der Tian Shan Mountain Range (350km lang, höchster Peak der Talgar mit 4973m). Wir wohnen im empfehlenswerten Turkistan Hotel, Panoramablick auf die Mountains und direkt am Grünen Markt!
 
Der Grüne Markt hat alles was Kasachsthan bietet und ist ein bunter Markt zum Schlendern und Geniessen. Was für uns hier neu ist sind die vielen Produkte aus Pferdefleisch!
Keine Sorge, Pferdeköpfe sind hier nicht zu finden und der hohe Standard der Hygiene überrascht uns. Super sauber, alles vom Feinsten!
 
Vom Feinsten sind hier auch die vielen Restaurants in denen es Schaschlik aller Arten inclusive frischen Gemueses, Salaten und Bier gibt! Wir finden unseren kasachischen Entlaskeller in Almaty und waehrend in Erlangen die Berchkerwa beginnt, feiern wir in unserem Entlaskeller ein wenig mit :-))) !
 
Wir besichtigen einige wenige wichtige Plätze der Stadt wie die schöne russisch orthodoxe Kapelle im Park, die in echt viel schöner als auf allen Bildern ist und den Hauptzentralplatz der Stadt. Dabei gehen unsere Blicke jedoch stets gen Berge...!
 
Bei schoenstem Wetter und bester Bergluft erwandern wir uns das Top oder zumindest die Mittelstation auf 2850m, soweit es der Schnee zulässt! Einfach schoen!!!
Die vorhandenen Gondeln sind aufgrund der Schneelage leider noch nicht fahrbereit! 
Das es hier ein nettes Skigebiet zu gegebener Zeit gibt versteht sich von selbst.
Überhaupt wird der Sport hier sehr groß geschrieben.
 
Von Almaty aus, buchen wir uns erst einmal eine ordentliche Busreise von 11 Stunden nach Karakol in Kirgistan (Abenteuer…), aber wir werden wiederkommen nach Kasachstan. 
 
Der Check- In am Busbahnhof geht easy von statten.
Als der alleraelteste Bus einrollt bestätigt sich unsere Befürchtung,- das ist er!!!
Den beiden in die Jahre gekommenen Busfahren vertrauen wir blind und das Glück beschert uns einen 60 Personen Bus mit 8 Fahrplätzen, Schlafen also garantiert auf dem Weg nach Kirgistan!!!  …
 
 
Rachmiet Kasachsthan!
Bevoelkerung: 18 400 000
Waehrung: Tenge (1 Euro= 430 Tenge)
 
 

Kirgistan                                                                      Zu den Bildern

Gesamtaufenthalt Kirgistan 09.06.- 19.06.19

 
So kannte man das ganz früher! Man kommt an die Grenze, der Zöllner vergleicht Gesicht und Pass, man hört das vertraute Geräusch eines Stempelabdrucks und passiert die Grenze.
Hier ist das noch so! Zumindest am Grenzübergang Kordai/ Kasachstan nach Ak- Zhol /Kirgistan auf dem Weg nach Bischkek, den wir gegen 2 Uhr nachts passieren. Mehr als die Grenzgänger werden definitiv die Fahrzeuge gecheckt, die die Grenze passieren.
Dawei, dawei gehts zack zack ueber die Grenze, bevor wir wieder mitsamt Gepaeck in unseren Bus einsteigen!
 
Als wir nach ein paar Stunden gemütlichen Schlafs im neuen Land erwachen, trauen wir unseren Augen nicht! Nein, es sind keine Wolken, es ist das 260km lange Panorama des Tian Shan, der Berge die den wunderschoenen Issyk Kul (=See) auf der kirgisischen Seite ziert. 
Hiermit beginnt die Faszination bereits!
 
Zwar war der Weg von Almaty über Bischkek nach Karakol ein direkter Umweg, aber zumindest ein Wunderschöner. Um es schon einmal vorweg zu nehmen: hier ein kleiner Zukunftsreiseplan…man nehme ein Leihauto in Almaty, passiere den nahen Berggrenzübergang Karasu/ KZ nach
Ak- Tilek/KI dort (kein Public Transport!) und umrunde den schönen See, zeltend, dort, wo es einem gefällt! Das ist hier naemlich noch erlaubt, zu zelten wo man moechte...! Zwischendurch mal eine tolle Bergwanderung irgendwo :-))) oder 2 oder 3 !
 
09.- 15.06.19 Karakol
 
Angekommen in Karakol besuchen wir die schöne alte orthodoxe Holzkirche denn es ist Sonntag und orientieren uns im Ort und zwecks Wandertouren! Eine gute Adresse dafuer ist Destination Karakol, eine gut organisierte Webseite mit allem, was es um den Issikul zu erleben gibt! Das Wetter ist uns noch nicht so wohl gesonnen und regnerisch, der Schnee liegt noch zu tief um ab 2500 m nicht darin zu versinken.
 
Die Reise Wonnemonate in Kirgistan scheinen Ende Juli & August zu sein!
 
Wir wohnen bei Sergej, lieben unser als Hängematte getarntes Bett (weil superdurchgelegen) und wuerden aufgrund des Wohlfühlfaktors jederzeit wiederkommen. Gleich ums Eck, weltbestes vielfaeltigstes Restaurant mit Supermarkt. Nach 2 Tagen Orientierung einschließlich Dinner bei den Dungans (Preis/ Leistung fraglich?!) werden wir die nächsten 4 Tage im Schnitt 20 km pro Tag wandern!
 
Tag 1 (11.06.19)
 
Ak- Suu Arboretum Trek (1902m- 2464m)! Einmal bei schlechterem und dann nochmal bei schoenem Wetter laufen wir den angenehmen Weg direkt von Karakol nach Ak Suu, der zwischendrin einen wundervollen Ausblick auf Schneeberge bietet. Die Ak- Suu- Kench Hot Springs lassen sich prima mit der Maschrutka entweder direkt von Karakol oder vom Ende des Wanderweges in Ak Suu erreichen und sind ein Genuß, weil sie nicht überlaufen sind.
 
Tag 2 (12.06.19)
 
Fahrt nach Jirgalan & Wanderung zum Wasserfall
Jirgalan ist ein schoenes, bereits touristische Dorf mit guter Informationsmoeglichkeit. Hier kann wohnen, sich Guides, Pferde etc. mieten und alles gefuehrt machen, was jedoch nicht wirklich preisguenstig ist. 
Das noch nicht so schöne Wetter hat eine bunte Wildblumenblüte auf den Wiesen zufolge und macht die Wanderungen wunderschön. Wir lernen heute, dass Bergmuren eine Wanderung erheblich verlaengern bzw. erschweren koennen, dass scheinbare Wanderwege keine sein muessen, Pferdewege ins Nichts fuehren koennen und gute Navigation das A& O ist :-))) !
Ein spannender Lerntag sozusagen und auch noch in Begleitung eines neugierigen Hundes, der uns von Anfang bis Ende begleitet. Als wir schliesslich mit "etwas" Verzoegerung doch noch unseren Wasserfall erreichen, haelt selbst der Hund einen Erschoepfungsschlaf!
(Den Weg auf der Strasse zu nehmen waere viel zu langweilig gewesen :-)))
 
Tag 3 (13.06.19)
 
Wanderung zum Yissikoel , dem kleinen Bergsee
Eine beliebte Reittour, die wir uns jedoch ueber den Bergruecken erwandern. Heute erschliessen sich uns erste Blicke auf das hiesige Bergmassiv, Schafe und viele Matschwege zieren unseren Weg! Die Tour der meisten Hoehenmeter so far!
 
Tag 4 (14.06.19)
 
Jirgalan Bye Bye und Rueckfahrt nach Karakol! Wir wandern nochmal unseren
Ak- Suu Arburetum Trek und heute endlich bei bestem Wetter und super Bergblick! 
Hot Spring Genuss am Ende in den Ak- Su Kench Quellen , die bequem per Marschrutka zu erreichen sind und mit wenig Besuchern inclusive Bergblick glaenzen!!!
 
15.06.-18.06.19 Bokonbayvo
 
Orgatag zur Visabeantragung nach Tajikistan (Onlinevisa) und Abfahrt nach Bokonbayvo, unser 2.Ziel am See! Nachdem das Wetter nun fantastisch ist, wollen wir auch den See zum Baden geniessen und unser Ziel liegt nahe am See. Den ersten Fischi geniessen wir in der Jurte am Beach und fuer Micha ist bereits Badetag, fuer Sylvi nur Fuesschen- Badetag!
 
2 schoene Wanderungen unternehmen wir hier:
 
Die sogenannten buddhistischen Petroglyphen lohnen sich wegen der Aussicht auf den See und den Canyon. Hier beginnen wir den Weg von hinten mit dem steilen Anstieg und laufen dann langsam den Berg hinunter,- eine ganze Tagestour mit An- und Abfahrt einer Marschrutka.
 
Der Fairytail Canyon!Jeder Tourist der sich hier aufhaelt, kommt wahrscheinlich in das kleine Gebiet der roten Berge, dass sehr leicht mit Marschrutka zu errreichen und ebenso leicht zu erwandern ist. Wir empfehlen hier am Abzweigschild einen Badestop einzulegen. Der See gewinnt schnell an Tiefe und ist zum Schwimmen super, der Platz uneinsichtig zur Strasse hin!
 
Ein Wort zu Marschrutkas:
Alle Westtouris nennen sie meist zu Beginn Matruschka! Kein Wunder, denn so haben wir die beruehmten russischen Puppen genannt! :-)
Hier handelt es sich allerdings um das wichtigste Transportsystem aller -istan Laender und mit der Zeit wird dieses Wort eins der Liebsten, vorallem wenn es genuegend davon gibt und ein Transport moeglich ist! Voll und voller fahren sie mehr und weniger und manchmal zu unmoeglichen Zeiten durch die Gegend und sind ein wunderbares kostenguenstiges Verkehrsmittel, auch wenn man manchmal Touripreise zahlt, die oft etwas hoeher sind als fuer Einheimische.
 
Ein Wort zu Kirgistan:
Hier wird sich umarmt und es gibt ein Küsschen zur Begrüßung. So zumindest die Kirgiesen untereinander. Nicht zu übersehen sind auch die vieen Goldzähne und warum??? Weil gelächelt wird!!!
Eins kann man sicherlich auch ueber Kirgistan sagen: es ist das Land, in dem man (neben anderen Modellen) die meisten gebrauchten Audis und super viele deutsch beschriftete LKW's finden kann. Die Leute scheinen super entspannt und laid back! Zumindest fuer den bereisten Teil des Issikuls. Hier ist definitiv ein Platz der Erde an den man wieder kommen moechte und von dem man mehr lernen will. Keiner kennts und wenige interessierts, definitiv noch ein Reise- und sicherlich ein Kulturvorteil fuer das Land und seine Besucher!
 
Was wir auch nicht gesehen haben ist das hier laendertypische Kokbaru Spiel! Vielleicht mal bei You tube googeln und sich ein Bild machen! Sehr besonders und ziemlich rauh!!!
Eine kleine Bildungsluecke bleibt immer ;-)))
 
Offen bleiben Jeti Oguz und der 3- taegige Ala Kul Trek! Ueberall ab 2500 versinkt man im Moment noch im Schnee!
www.southshorekg.com
 
Rachmat Kirgistan !
Bevolkerungszahl: 6 300 000
Waehrung: Som (1 Euro= 78 Som)
 
 
 
KASACHSTHAN 19.06- 22.06.19
 
19.06./20.06.19 Bokonbayvo/Kirgistan ueber Bishkek nach Shymkent/Kasachstan
 
Alle Wege fuehren ueber Bishkek, so auch unserer! Die Maschrutka nach Bishkek war noch gemuetlich, unser naechtlicher Langreisebus (12Std) im Anschluss ist leider voll bis auf den letzten Platz! Wir passieren wieder nachts ganz unkompliziert die Grenze zurueck nach Kasachstan und nach Shymkent, dass wir frueh morgens um 6 Uhr erreichen!

 

20.06-22.06.19 Shymkent/Turkistan KZ

 

Unser Hotel ist per Fuss zu erreichen und nach kurzer Pause besuchen wir Sayram (20.06.), den Geburtsort eines hier in Zentralasien beruehmten Vertreters des Sufismus: Khoja Ahmed Yasawi 1103-1166. 
Seine Wege werden uns wohl noch haeufiger in Uzbekistan begegnen, zunaechst besuchen wir jedoch hier in Kasachstan in Turkistan sein Mausoleum (21.06.). Hier in Turkistan eroeffnete er ein Lehrzentrum und zog sich gegen Ende seines Lebens in unterirdische Hoehlen zurueck.
Schulstaetten, Wohnhoehlen, die zu verschiedenen Zeiten verschieden genutzt wurden, koennen auf dem Gelaende des schoenen Mausoleums noch besucht werden.
Das Mausoleum wurde zwischen 1389- 1405 im Auftrag von Timur (Herrscher von Transoxanien) errichtet und ist wohl, obwohl unvollendet, eines der besterhaltendsten Bauwerke dieser Zeit und Teil des Weltkulturerbes seit 2003.
 
UZBEKISTAN
 
22.06-24.06.19 Taschkent / Uzbekistan (2 Mill. Einwohner)
 
Taschkent ist nur einen Steinwurf von Shymkent entfernt, also in die Maschrutka zur Grenze, zu Fuss drueber und per Taxi (nichts anderes geht!) nach Taschkent.
 
Wir haben viel Wildes ueber Uzbekistan gelesen und gehoert, von Aerger mit der Polizei, Bestechung, Auflistung von Medikamenten, Gepaeckkontrollen etc. und sind also vorgewarnt!
Als wir zur Grenze kommen: nichts!!!
Nichts, ausser einem allgemeinen "Welcome to Uzbekistan"!
Eigentlich traut man dem Frieden noch nicht so richtig, aber darf man allen Uzbeken glauben, gilt wohl seit 2016 mit Wahl des neuen Praesidenten fuer Touristen "Welcome to Uzbekistan" als neuer Slogan. Wir lassen uns ja gerne ueberraschen!
Zumindest fuer unseren 2 taegigen Kurzaufenthalt gehen wir sicherheitshalber mal allen Polizisten auf Strassen und U- Bahn aus dem Weg, denn davon gibt es nicht wenige.
 
Downtown Tashkent scheint sehr modern mit einem regen Bar- und Restaurantverkehr, die Preise sind verhaeltnismaessig hoch. Wie Preise wirklich sein koennen, erfahren wir in unserer geliebten Jagobar, am Fluss gelegen, mit Spruehanlage, weil heiss!
 
Wir besuchen den grossen Chorsu Basar und die Kokaldosh Medressa (Medressa= Schule fuer Islamwissenschaften) auf deren Grund auch ein kleines Museum mit dem angeblich aeltesten Koran zu finden ist, dass waehrend unseres Besuchs leider bereits geschlossen hat.
 

Tadschikistan                                                              Zu den Bildern

Gesamtaufenthaltsdauer: 24.06.- 5.07.2019

 

 
24.06.19
Wir erreichen die Hauptstadt Duschanbe spätabends per Flug und zusammen mit tadschikischen Jugend- Judomeistern, es ist also richtg was geboten zu unserem Empfang :-)!
Auf uns wartet nur ein Mann, aber der ist für uns der Wichtigste und bringt uns ins Hotel!!!
 
25.06.19
Ein erster Weg ums Eck bringt uns gleich mit unserem tadschikischen Reiseengel Ulim in Kontakt, der hier als Koch in dem Restaurant arbeitet. Zunächst kommen wir nur zum Essen und finden im Restaurantbesitzer den einzig englisch Sprechenden, wie immer müssen wir uns ja erst einmal orientieren, wo es so hingeht.
Ulim bietet uns an, mit ihm gemeinsam, seine Familie auf dem Dorf zu besuchen und da er unsere volle Sympathie besitzt, sagen wir für den nächsten Tag zu.
 
Mit einem kleinen Plan in der Tasche für den nächsten Tag machen wir uns auf zu einem Citywalk. Duschanbe erinnert ein klein wenig an Astana, hat ein paar sehr saubere protzige Ecken wie zb die Somoni Statue und deren Allee, ansonsten zieht es sich lang über den Varzob Fluss und bietet alle Möglichkeiten, sich irgendwo niederzulassen.
Wichtig sind der Rudacki Park, der Name ist hier Gesetz in Tadschikistan.
Rudacki (858-941 n.Chr aus Penjikent.) gilt als Vater der neupersischen Poesie.
Übrigens gibt es im selbigen Park überall duftende Rosen, die ersten Duftenden aller Ländern dieser Reise soweit. Lecker!!!
 
26.06.19 
Ausflug ins Varzob Valley nach Kharangon! Unser neuer Freund ist leider völlig verstrahlt von der Vornacht und schläft noch tief und fest als wir zum vereinbarten Zeitpunkt im Restaurant ankommen! Kein Grund natürlich, sich vom seinem ursprünglichen Vorhaben abbringen zu lassen! Wir fahren...und wir fahren mit !!! Sicher sind wir uns noch nicht, auf was wir uns da eingelassen haben, aber doch zu überzeugen ! :-)
Toll ist natürlich das einfache Vorankommen in Landessprache, Verhandlungen, Taxis, Privatautos,- alles führt uns in kürzester Zeit über einen Kurzstop im Kinderheim nach Kharangon zur Familie des Cousins! 
Nachdem unser Ulim uns einen super steilen Berg hochjagt und dabei selbst kaum in der Lage ist, treffen wir zum Glück den Cousin der uns allesamt (zum Glück) zurückschickt an den wunderschönen klaren blauen Fluss samt übersichtlich einfachem Wanderweg! Hier finden wir alle was wir gebrauchen können, wir ein schönes Bad und Ulim seinen notwendigen Erholungsschlaf.
 
Das ganze Flussvalley ist ein einziger Wanderweg von Dorf zu Dorf und an jedem Eck werden wir  eingeladen doch mit nachhause zu kommen. Wir haben jedoch unsere Familie mit der wir am Abend Kühe melken und mit den Kids "Boschina Gaskannet" spielen!
Wir schlafen ganz einfach und gut alle in einem Raum und jeder weiß es: alles ist ein Geschenk,- na und wir sind von Allah geschickt. Ein Übernachtungs oder Essensbeitrag in Form von Geld käme einer Beleidigung gleich!
 
( Die Namen : Mama Gina Brata, Omina, Achmed, Papa Suchrob, Amir Khan, Dara)
 
27.06.19
Wieder zurück in der Stadt müssen wir umziehen, was uns ins Guesthaus "Latifa" bringt indem wir den ganzen Nachmittag verquatschen. Das Schöne an Hostels ist tatsächlich neben dem Preis oft die tolle Gelegenheit, sich auszutauschen.
Abends gehen wir nochmal mit unserem mittlerweile wieder erholtem Ulim aus,- in den Childrens Karusselpark und essen Schaschlik Halal! Er verspricht sich zu melden, was bisher leider noch nicht erfolgt ist !
 
28.06.19
Heute geht es los mit der Fahrt zum eigentlichen Ziel für uns in Tadschikistan, dem Gebiet
des Fan Gebirges. Theoretisch könnten unsere erreichten Ziele alle wandernd verbunden werden (> 5000m ) , wäre da im Moment nicht noch der Schnee.
Mittagsfahrt mit dem Sammeltaxi zum Iskander Kul, diesem wundervollen See! Die einzige Nord/ Süd Straßen Verbindung Tadschikistans ist ein zwischendrin und unerwartet dunkler, aufregender langer Tunnel der früher einmal als die Hölle galt. Heute ist man immer noch froh, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen:-) !
 
Am Busbahnhof waren die Taxifahrer in unser Auto eingestiegen, um mit dem Fahrer zu verhandeln, wer uns nun "kriegt" und als wir ausstiegen war die wilde Schlacht beendet. Von "irgendwo" kam unser Fahrer her und überzeugte mit einem tollen Preis.
Gut, wenn Sammeltaxis noch Mitfahrer suchen!
Das ist sein Job, Fernstrecke fahren und dementsprechend wild ist er auch unterwegs! Wir erreichen den Iskander Kul am Abend. Es hat zu Regnen begonnen und eigentlich ist es großes Glück, dass unser Taxi uns noch die ganze Strecke von der Strasse weg zum See bringt.
Public Transport geht hier gar keiner und wenn du irgendwo rumstehst und eine Weiterfahrt suchst brauchst du vieeeel Geduld oder Glück, dass jemand die Strecke fährt.
Wir übernachten am guten alten Turbaza,- dem Campingplatz.
 
Toller Platz Erde, der See auf 2195m Höhe, eingebettet von Bergen und wir laufen noch zum tosenden kleinen "Iguazu ;-)" dem Daya Wasserfall, bevor es dann endgültig dunkel wird und sich einregnet.
 
29.06.19

Was hilft der schönste Platz bei Regen? Nichts ist mehr zu sehen von der Schönheit des Vortages!

Wir fahren weiter per Taxi/ Taxi nach Penjikent ! Was man sagen muss: die Leute hier lassen einen nicht im Regen stehen. Stets haben sich alle unsere Fahrer verantwortlich gefühlt um für eine gute Weiterreise unsererseits zu sorgen.

Das kennen wir aus anderen Ländern auch anders :-)!
 
Die Old Town Penjikent sind weitläufige Ruinen am Rande der jetzigen Stadt, schön zum Bewandern bei Sonnenuntergang! Ansonsten ist Penjikent die Stadt, in der meistens kein Geldautomat funktioniert und eigentlich die Marktstadt für alle Dörfer drumrum.
Definitiv erwähnenswert finden wir in Penjikent auch das Hotel "Sugd", das neben dem großen Wohlfühlfaktor auch tolle Infos und Organisationstips zu den 7 Lakes hat. Ums Eck zu finden ist das "Safina" Restaurant, das vielfach und auch morgens um 6 Uhr schon unser Ziel war.
 
30.06.19
Ein kleines Wanderbündel geschnürt fahren wir 1,5h  zum Gebiet der 7 Lakes- Haft Kul genannt. Wir lassen uns am ersten Lake (Mijgon 1640m, der Schönste!) rauswerfen und wandern bis zum Vierten ( Saya 1740m, Gushor, Nofin 1820m) . Gerade noch zu Beginn des großen Regens  erreichen wir das Homestay "Najmiddin" einer ansässigen Familie,  dessen Vater uns auch mitgenommen hat. Hier ist gerade Unicef Konferenz der tadschikischen Verantwortlichen. In keinem anderen Land Zentralasiens wie in Tadschikistan haben wir so viel Welt-Hunger Hilfe und Unicef Aktivitäten gesehen.
Viele Touristenprojekte werden hier installiert, um der hiesigen Gegend höheren Lebensstandard zu ermöglichen. Eine organisierte Reise und auch die Übernachtungen sind im Vergleich zu den üblichen Kosten für Touristen verhältnismässig teurer.
 
01.07.19
Bester Sonnenschein begleitet uns zum 7. Lake ( Hurdak 1870m, Marguzor 2140m, Hazorchashma 2400m) . Schwimmen im eiskalten See ist uns willkommen, die Socken qualmen eh wieder ordentlich, als wir am Abend zurück ins Homestay kommen.
 
02.07.19
Mitten in der Nacht fährt die erste von 2 täglichen Maschrutkas nach Penjikent, das wir um 5 Uhr früh erreichen. Wie schon erwähnt war unser Restaurant Safina Gold wert.
Immer herzlich willkommen :-)) !
Wir haben ein Internet Cafe entdeckt, dass uns den ganzen Tag beherbergen wird.
Interessant, wer hier so was spielt und natürlich schön junges Gemüse/ Publikum!
Internet Cafes sterben aus werden wir noch im Laufe der Reise erfahren...!
Na und wir...natürlich völlig out ! Bilder sortieren und Webseite bearbeiten...!
Habt ihr kein Mac Book ?? Nööö...! Noch nicht...!
 
03.07.19
"Schruti" ca. 3h nach Artuch, dort erstmal Anstieg Richtung Bergsteigercamp auf 2200m. Wir erreichen unser Ziel schon ein wenig eher als wir eine kleine einfache Familienherberge eingerahmt inmitten der Berge sehen! Das ist es! Von dort wandern wir nochmal 3 km bergauf zum kleinen feinen Chukurak Lake (2430m). Die Esel gehen alle schon wieder holzbepackt nach unten als wir den Berg erklimmen :-)) !
 
04.07.19
Laaange Wanderung zu den Kulikalon Lakes, 6 wunderbaren Gletscherseen auf 2800m Höhe. Durch das Schmelzwasser des sichtbaren Chimtarga Gletschers ist eigentlich alles ziemlich see- ig, die Sicht auf die schönen 3500m hohen Berge wundervoll. Ein kurzes Bad läßt unsere Salzkruste schmelzen :-).
Wir laufen heute zurück bis fast ins Tal und übernachten bei Sator, einer ganz einfachen Unterkunft nahe des Dorfes da die Maschrutka wie immer nachts startet, um nach Penjikent zurückzufahren.
 
05.07.19
In Penjikent fühlen wir uns ja fast schon zuhause. Wie immer funktioniert kein Geldautomat, dafür gibts noch Geldwechsel auf der Bank, ein letztes Internet Cafe Event,
ein letztes Schashlik :-) ! Morgen verlassen wir Tadschikistan nach Uzbekistan, wir werden unserern portugiesischen Edelmann aus der Mongolei wieder treffen.
 
Fazit Tadschikistan:
Land und Leute haben uns gut gefallen und sicherlich wäre der Pamir Highway noch ein erstrebenswertes Ziel!
Aussehen und Sprache der Leute sind dem Persischen näher als dem Russischen.
Auffällig ist im Land überall die "One- Man Show" des Präsidenten in Form von grüßenden Postern, Statuen & Bildern und eine Taxifahrt kann schon mal durch ein notwendiges Gebet des Fahrers in der Moschee unterbrochen werden. Die moslemische Kultur scheint ausgeprägter als in den vorher bereisten Ländern Kirgistan und Kasachstan was sich jedoch nicht auf einen selbst auswirkt. 
 
Einwohner ca. 9 Millionen
Währung Somoni
10,74 TJS = 1 Euro
 
Die definitiv schönste ausländische Vokabel ist es und wird es bleiben, nämlich:
Hobbihusch = Gute Nacht! 
 
 

Usbekistan                                                                   Zu den Bildern

06.07.- 24.07.2019 Samarkant, Bukhara, Karakalpakstan, Khiva

 

06.07.19 

Eine kleine Stunde Fahrt mit dem Bus von Penjikent/ Tadschikistan und schon heisst es wieder "Welcome in Usbekistan", ohne Probleme überschreiten wir auch hier die Grenze.

Während sich Micha nach der usbekischen Grenze umringt von & mit teuren Taxifahrern "rumschlagen" muß, handelt Sylvia in aller Abgeschiedenheit den halben Preis für die Strecke aus und los gehts. Unbeobachtet ist oft gut :-)))!

Auf dem Weg fragen wir uns noch, ob das jetzt wirklich sein kann oder wieder ein kleiner Betrüger-Taxi-Trick ist, aber... - es kann!

Wir erreichen die Old Town Samarkand zum Bestpreis!

 

Samarkand mit seinen Moscheen haut einen erst mal weg! Die mosaikverzierten und bemalten Gebäude sind schon etwas ganz Besonderes wie aus 1000 und einer Nacht! Genau so !!!

Dazu ist es noch satte 45 Grad im Schatten, die einem dann noch den Rest geben :-) !

 

Für einen Tag gibt es ein Wiedersehen mit Jose, unserem Reisefreund aus der Mongolei. Eine kleine Sightseingtour machen wir gemeinsam und schon sitzen wir im Restaurant zum Klönen.

In 2 Monaten sind für uns alle viele Dinge passsiert und es gibt eine Menge zu erzählen!

Den Abend verbringen wir zur täglichen Lightshow am Registan, das Herz Samarkands mit seinen 3 Medressen (Schule für islamische Wissenschaften). Heute sind die vom 14.-17. Jhrd. erbauten Prachtgebäude Museum, Shops und Cafes und natürlich vom Feinsten rekonstruiert.

Wir werden hier jeden Abend verbringen, denn das usbekische Leben ist hier zuhause!

 

07.07.- 09.07.19

 Die Hitze verlangsamt uns schon ein wenig oder macht uns gemütlicher als sonst. Egal, denn  erstens haben wir Zeit,  zweitens ists hier schön und drittens gehen uns die Medressen, Moscheen und Mausoleen hier nicht so schnell aus. Es gibt wirklich viele davon anzusehen.

Bemerkenswert ist neben Registan definitiv die Gräberstadt Shah-I- Zinda und

das Gur- Emir bzw.Timur Mausoleum.

Neben der Altstadt zieht es uns auch in die Neustadt zum "Päckchen schicken", dort gibt es dann mal richtig usbekische Preise, nochmal um die Hälfte billiger als im Edelviertel. 

Die wichtigsten Namen in Samarkand sind Karimov (Expräsident 1991-2016), Timur (Eroberer islamischen Glaubens 14.Jhrd) und Ulug- Beg ( Mathematiker/ Astronom15 Jhrd.) !

Allen sind entsprechend Statuen, Mausoleen oder Moscheen gewidmet.

 

Am letzten Abend findet nochmal die besonders große Light/ Laser Show am Registan statt, die alle großen Völker in der Geschichte der Welt darstellt. Ein halbstündiges Spektakel, dass nur bei besonderer Buchung stattfindet und für uns natürlich ein schönes Abschiedsgeschenk ist.

Nie vergessen und ewig in unseren Ohren wird uns der Titel "Samarkand, Samarkand" bleiben!!!

 

10.07- 14.07.19

Mit dem bequemen Zug fahren wir 4h ins noch heißere Bukhara, unserem nächsten Ziel in Usbekistan. Hier wird noch, wie überall, Kunsthandwerk ausgeübt und an allen Stellen der Stadt/ des Dorfes (250 000 Einwohner) kann man den Künstlern bei Künsteln zusehen.

Die Besichtigungslust hat ihren Tiefstpunkt, die Webseite ihren Höhepunkt, hier bringen wir sie 5 Tage lang auf Vordermann. Es gibt Aircon und coole Musik :-) in einem der letzten Internet Cafes, dieser aussterbenden Rasse. Zwar gibt es überall noch "Spielhöllen", die nehmen jedoch aufgrund der Virengefahr keine USB Sticks mehr an.

 

Natürlich lassen wir die wichtigen Sehenswürdigkeiten nicht aus, schließlich war Bukhara einst eine der wichtigsten Handelsstädte der Seidenstraße.

Die Sehenswürdigkeiten lassen sich alle zu Fuß erlaufen  (deshalb auch Dorf) wie das sehenswerte 45m hohe Kalon Minarett mit zugehöriger Moschee oder kleine die 5- türmige Tschor- Minor Medressa. Beindruckend viele Läden und Märkte zieren die Innenstadt und was in Samarkand der Registan war, ist hier ein kleiner Platz am Teich, der Lab-I -Chauz, an den man immer gerne zurückkommt. Hier kommt das Altstadtleben zusammen.

Wir geniessen Bukhara mit seinem dörflichen Flair sehr!

 

15.-23.07.19

Hot, hotter, hottest = Khiva !

Per Taxi und zusammen mit Überraschungsgast Rosa aus Berlin fahren wir nach Khiva.

Hier sind wir nun wirklich hinter einer Mauer in einer Wüstenstadt, aalglatt renoviert aber doch faszinierend, zieht man die Tagestouristen mal ab :-) !

Waren alle Städte touristisch orientiert, ist es Khiva vielleicht am meisten. Die Altstadt ist so auf Tourismus getrimmt, dass wir nach kurzer Zeit die Mauern verlassen um in ein normales Usbekistan zu kommen, das gibts dann gleich ums Eck!

Die Häuser sind aus Lehm oder Sandstein gebaut und genügend Sand und Staub bläst auch durch die Straßen, die Leute schlafen vor ihren Häusern, da es einfach zu heiss ist.

Hier wird das Märchen von 1001 nacht wirklich wahr, die Kulisse könnte jedem Film dienen und ein Gefühl kommt auf: so muss es früher gewesen sein.

Neben zentralasiatischen Touristen sind hier Westerner meist Tagestouristen und auf bereits organisierten Pfaden unterwegs. Für uns ist es gar nicht so einfach, trotz vorhandener Touristeninfo gute Informationen zu bekommen! Wir finden unsern Favorit mit fairen Preisen, den wir deshalb an dieser Stelle erwähnen möchten: www.islambektravel.uz ,- direkt vor Ort und super freundlich & korrekt!

 

Ausflug nach Karakalpakstan und zum Aralsee (17./18.07.19 ; 2 Tage für 3 Ps.= 225 $)

Ein ganztägiger Taxitrip bringt uns incl. Rosa zunächst nach Nukus zum Savitsky Kunstmuseum. Die weltweit 2t größte Sammlung usbekischer, russischer avantgardistischer Kunst im Zeitraum 1918- 1935 ist hier versammelt. Ein interessanter und auch sonderbarer Besuch, bevor wir weiter zum Schiffsfriedhof nach Moynak fahren. Anders aber genauso seltsam erscheint das einst blühende Fischerzentrum am Aralsee , das heutzutage durch den Tourismus wieder ein wenig mehr an Bedeutung gewinnen kann.

Am Rande des Dorfes liegt der Schiffsfriedhof als Mahnmal des Dramas des Aralsees.

Die frühere Hafenstadt liegt heute 100 km vom Ufer des Aralsees entfernt, die wir noch vor uns haben.

Wir steigen in einen SUV um und los gehts durch die lange Prärie des leeren Aralbeckens.

Wir erreichen unser Ziel kurz vor Sonnenuntergang und wenn man schon mal hier ist....rein ins Vergnügen. Floaten im Aralsee!

Der Einzige der wirklich Spass hat, ist definitiv unser Taxifahrer und wahrscheinlich geht es jedem Fahrer so, dessen Fahrgäste im Aralsee floaten wollen. Was einem nämlich keiner sagt, ist, dass die Angelegenheit bis man einmal floatet mehr als überaus schlammig ist. Man sinkt je nach Gewicht bis Mitte Oberschenkel ein, wenn man den See betritt und muss schon ein paar Meter (30?) waten bis man floaten kann.

Pffff, haha, eigentlich die ekligste Sache die ich bisher beim Betreten eines Gewässers erlebt habe, aber definitiv unvergesslich :-))) ! 

Floaten war dann übrigens doch cool, der Salzgehalt ist enorm!

Ein zweites Mal??? Nur mit Boot....rausfahren, reinspringen, floaten! ;-)

 

Wir übernachten bei Vollmond in einer Jurte mt Seeblick,- wundervoll! Ebenso der Sonnenaufgang!

Definitiv ein Ausflug der besonderen Art und trotz langer Fahrzeit empfehlenswert!

 

Auf dem Rückweg besuchen wir noch die Chilpik Kala, eine Rundkala der Zoroastriker (Zoroastrian) mit einem "Tower of Silence", dem Platz für Himmelsbestattungen (1.-10 Jhrd.). und die moslemische Friedhofsstadt Mizdakhan (400 v.Chr.-13 Jhrd.n.Chr.).

Beides interessante Stätten mit spürbar langer Vergangennheit.

 

Hier endet der historische Teil und wir gehen zum Animalischen über :-) , nämlich mit der Besichtigung des Natur Reservates Badai- Tugai und dessen besonderem Bactrian Deer, sehr großen Hirschen. Außergewöhnlich ist natürlich auch, dass dieses Reserve hier inmitten der Wüste zu finden ist. Eine grüne Oase, schattig und feucht!

 

Khiva hat uns wieder und bei 45 Grad im Schatten ist die Begeisterung für Unternehmungen wieder leicht eingeschränkt. Wir verbringen die Zeit bis zur Einreise der organisierten Tour in Turkmenistan sehr gemütlich. Bis zur Ausreise kennen wir fast jeden Stein in Khiva und machen neben der Besichtigung der hervorragenden Museen, Mausoleen & Medressen noch einen Ausflug zu den "5 Kalas (25 $/ pP).

 

Kalas sind einstige Festungsanlagen aus Lehm gebaut, mit Ursprüngen vor unserer Zeitrechnung die 1000de von Jahren überlebten und heute noch als "sandiger" Rest hier in der Gegend zu finden sind. Sie sind einzigartiger Architektur des antiken Khorezm, dem heutigen Karakalpakstan. Einige wurden erst 1938 bei Ausgrabungen entdeckt und sind dadurch zum Glück noch entsprechend gut erhalten ( zB. Kyzyl- Kala).

Die Namen der besuchten Kalas sind: Kyzyl Kala  ,Tuprak Kala & Ayaz Kala, Dum Kala,

Yekke Parsan& Akchakul See zum Schwimmen !

"Lasset die Bilder sprechen ;-) " ! 

 

Nun haben wir hier in Khiva eine Lieblingsfamilie, einen Lieblingsreiseveranstalter und müssen doch gehen. Turkmenistan ruft! Von hier ist es nur ein Katzensprung (1h) zur turkmenischen Grenze. Am Morgen des 24.07.19 ist es soweit, wir fahren nach Shawat, dem usbekisch- turkmenischem Grenzübergang.

 

Uzbekistan

Bevölkerungszahl : 33.255.539 Einwohner

Währung: Som 

               1EURO = 10390 UZS

 

Ein Wort zu Usbekistan:

 

Usbekistan ist sicherlich DAS Land für unsere Vorstellung von 1001 Nacht und organisierte Reisen werden (zu) teuer verkauft. Die meisten Altstädte sind außerordentlich gut restauriert und die landestypischen Kachelmosaiken sind prächtig, wundervoll und nachhaltig sehr beeindruckend!

 

Der Standard scheint besser als in anderen zentralasiatischen Ländern. Das Auto, das die Strassen beherrscht, heisst hier eindeutig und auffallend Chevrolet.

 

Auch hier sieht man viele freundlich lächelnde "Goldzähnchen", von denen allerdings auch sehr viele versteckte "Raffzähnchen" sind. Es gibt völlig (landesverhältnismässig) überteuerte Touristenpreise vom Toiletteneintritt bis zum Foto machen und bei der Rechnung in Restaurants wurde sich auffallend häufig aus Versehen zu unseren Ungunsten verrechnet. Das geht ganz schnell, obwohl die Geldscheine die größten sind, die wir jemals gesehen haben ;-)! Wir waren bei Ankunft erst einmal irritiert, nicht über die Scheine, sondern über das hiesige Geschäftsgehabe!

 

Karakalpakstan scheint ein noch interessanter, zu erforschender Teil Usbekistans zu sein, als Stadt haben wir uns in Bukhara verliebt und am wohlsten gefühlt!

 

Turkmenistan                                                              Zu den Bildern

Turkmenistan Gesamtaufenthalt 24.-31.07.19

 

 

Nach Turkmenistan kommt man entweder nur per Transitvisa in den Iran (nur5 Tage gültig) oder beantragt ein Touristenvisa.

Bei Genehmigung eines Touristenvisas ist dann nur eine vorher bestimmte Tour durch Begleitung einer Travelagency möglich, also geführt. Bereits im April beantragt bekamen wir dann doch noch eine Zusage Anfang July, etwa 3 Wochen vor dem Grenzübertritt.

Anträge werden durchaus auch abgelehnt!

 

Turkmenistan ist sehr restricted/ beschränkt, obwohl es auf den ersten Blick erst mal nicht unbedingt so aussieht. Überall bekommt man aber sehr schnell das Gefühl aufpassen zu müssen, was man tut oder sagt. Im Gegensatz dazu erschien uns China fast als freies Land, zumindest was das Verhalten seiner Bürger und unser Gefühl im Land, anwesend zu sein, betrifft. Und das ist schon eine seltsame Aussage!!!

 

24.07.19

 

Der Grenzübertritt Dashoguz ist relativ unproblematisch. Zunächst müssen wir mit dem Bus 5 km Sicherheitszone zum eigentlichen Checkpoint fahren. Nach kurzem Anstehen unterschreiben wir dort insgesamt 16 Zettel für 142$ und dann wird gecheckt, ob unser Guide schon bereit steht.

'Alex' begrüßt uns mit "Moskau" von Dschingis Khan im Radio und los gehts im echt schnieken SUV Toyota Landcruiser, Sylvias neuem Lieblingsauto

Auto mit Fahrer sind schon mal ein Hauptgewinn!

 

Erst mal Geld wechseln (1:3 auf der Bank; 1:12- 1:18 auf der Straße) und gleich in den Supermarkt, Proviant für unseres erstes Outdoorerlebnis shoppen. Wechselt man übrigens in Turkmenistan Geld auf der Bank wird der ganze Aufenthalt ein sehr teures Erlebnis! Das nur zur Info! (Bsp. 1,8 kg Fleisch kosten 68 Manat)

 

Bei Recherchen zu unserer Rückreise aus China hatten wir vom "Gate to Hell" vom "Tor zur Hölle" gelesen, ein permanent brennender Gaskrater, dessen Bilder uns eindrücklich beeindruckt hatten. So entstand unser Interesse und unser Beschluss das Land zu besuchen.

Über Konye Urgench mit Minaretten& Mausoleen aus dem 14. Jhrd. (Weltkulturerbe) und einem Mittagessen im unbeschrifteten von außen nicht erkennbarem Restaurant erreichen wir am Nachmittag und nach etwa 400 km Darvaza, das Tor zur Hölle. Höllenheiß ist es hier bei knappen 50° auch so schon!!! Gegen Abend feiern wir bereits zünftig unsere Ankunft in Turkmenistan mit Wodka, lernen Alexˋs Kräuterkochkultur kennen und geniessen den Krater. Der sieht bei Tag schon wild aus, bei Nacht allerdings noch viel mehr! Wir sind fast die ganze Nacht irgendwo am Krater unterwegs und schlafen bis zum nächsten Morgen nur wenige Stunden. Vor der Hütte versteht sich! Es ist einfach nur heiß hier !

 

25.07.19 

 

Davaza hat noch 2 weitere Krater, einen mit blubberndem grauen Schlamm  und einen weiteren mit ständig kochendem Wasser, wie wir am nächsten Morgen erfahren.

Alle sehen gefährlich heiß aus und man möchte ihnen nicht zu nahe kommen ;-). 

Mit guter Musik, - "Russenrap", fahren wir anschließend über Yerbent (volles Wüstenkaff, nix los) gen Ashgabat, der Hauptstadt Turkmenistans.

 

Bevor wir in die Stadt einfahren besuchen wir noch den 154 ha großen Tolkuchka/ Altyn Asyr Bazar mit ca.2150 Geschäften. Hier werde ich erstmal beim Fotografieren von unserem Guide ordentlich zurückgepfiffen. Alle ein bischen allergisch hier gegens Fotografieren!

Schon komisch wenn man gerade aus China kommt. Dem Land, in dem jeder alles, jeden und natürlich auch noch ohne zu fragen fotografiert. Witzig auch, das mein schönstes Fotomotiv (der Ziegenverkäufer) von selbst fotografiert werden möchte :-). Na, geht doch !!

 

Wir checken im wahrscheinlich besten Hotel der Stadt ein (Ak Altyn )und begeben uns am nachmittag noch zu Fuß in Richtung Innenstadt, Regierungsviertel.

Die Einheimischen haben uns geraten am besten den weissen Gebäuden der Innenstadt fernzubleiben und sie werden schon wissen, warum. Als wir den inneren 'weißen' Kern erreichen, denken wir zunächst, es sei Feiertag o.ä., so wenig los ist hier.

Leer & gefegt sie Straßen...! Das sei immer so, erklären uns dann die Zivilpolizisten, die an sämtlichen Häusern verteilt sind und den Zugang verwehren bzw. auf jeden Fall Fotoverbot erteilen. Die präsidiale Sperrzone sozusagen!

 

Den Abend beschließen wir in einem schönen Cafe am Eck ganz in der Nähe unseres Hotels.

 

26.07.19

 

Schon ganz früh fliegen wir nach Mary, um die 30 km entfernte Ausgrabungsstätte und einstige Oasenstadt Merve zu besichtigen. Eigentlich sind alle wichtigen Eroberer wie Alexander der Große, Dschingis Khan, Timur etc.pp hier gewesen und haben ihre Spuren hinterlassen. Verschiedene Kalas (Festungen) zeugen heute noch von dieser Zeit. So z.B.  noch die Erk- Kala oder die Gyaur Kala (=Pagan Burg) in der bei Ausgrabungen 1950 die berühmte Merve Vase in einer buddhistischen Stupa gefunden wurde.

Diese suchen wir leider im historischen Museum in Mary vergeblich, finden jedoch viele Fundstücke aus dem antiken Merve & aus Gonur Depe, einem Siedlungsgebiet der Karakorum Wüste aus der Bronzezeit. Beeindruckend erhaltene Funde, wir trauen unseren Augen kaum.

 

Definitiv zu erwähnen und auch überraschend ist die sensationelle Selbstdarstellungsabteilung des Präsidenten als Beitrag zur jüngeren Geschichte Turkmenistans. Durch diese Abteilung muß man erst mal durch, möchte man das Museum besuchen. Sportlich & gesund scheint er zu sein, weswegen u.a. z.B. auch Rauchen im Auto strafbar ist,- na ja und so einiges anderes eben auch noch...!

 

Im Ort findet sich eine kleine, schöne russisch-orthodoxe Kirche mit seiner schwarzen Maria , die vom christlichen Leben des Ortes zeugt. Hier dürfen wir endlich einmal fotografieren und werden dazu auch noch aufgefordert :-) . Das tut gut!

Sicherlich eine große Minderheit im hauptsächlich moslemischen Turkmenistan.

 

Im großen, schönen Shopping Center der Stadt gehen wir noch ein wenig lustwandeln und kommen der Mode turkmenischer Damen etwas näher.

Elegant und sehr besonders, wie wir finden.

 

Als wir am Abend in Ashgabat wieder in unserem Cafe vorbei schauen, ist dieses versiegelt. In kindlicher Neugier und aus Übersetzungsgründen fotografiert Sylvia natürlich gleich den Zettel der die Tür versperrt und nullkommanix ist auch schon ein Zivilpolizist vor Ort.

Das Foto möchte bitte sofort gelöscht werden und auch aus dem Speicher des Telefons verschwinden. Gerade noch, dass ich mein Handy nicht aus der Hand geben muss!

Ich kann das schon selbst und Glück auch, das es nur das Eine war! 

In solchen Situationen sind wohl schon ganze Sim- Karten gelöscht worden. 

Augen auf und obacht!!!

 

27.07.19

 

Auf dem Weg nach Nokhur fahren wir zunächst nach  Old Nisa einer alten Stampflehmfestung aus dem Mittelalter. Hier sind wir fast alleine und können in aller Ruhe die gut erhaltenen Mauer besichtigen. Diese Ruinen sind aus der neolithischen Zeit, d.h. aus der Jungsteinzeit und damit 11.500 Jahre v.Chr.! Man lese und staune!

 

Im Anschluß werden wir Fans schöner Moscheen. Wir besuchen die Turkmenbashi Moschee in der der erste Präsident samt Familie seine letzte Ruhe findet und die Geok Depe Moschee, deren Inneres sehr viel Raum zum Gebet bieten. Man kann sich die Kraft vorstellen, die entsteht, wenn jeder Platz besetzt ist. 

 

Jeder Turkmene würde sagen, nun kommt der eigentliche Höhepunkt des Tages !

Jeder Pferdeliebhaber vielleicht auch!.Wir besuchen eine Privatfarm für Achal- Tekkiner, wohl eine der ältesten Pferderassen der Welt, die hier aus Turkmenistan stammen. Die Pferde haben super weiches Fell und stehen auf ganz schön dünnen Beinen, sind allerdings in Wüstengebieten sehr rubust! Definitiv ist natürlich die Eleganz der Bewegung hervorzuheben und zu guterletzt darf Sylvia auch noch einmal eine Runde geführt auf einem Tekkiner reiten.

Danach gibts "Füttern der anderen Wüstentiere" des Hauses, nämlich der Dromedare.

So schöne, gierige, weiche, hungrige Schnauze,- ein Riesenspass!!! 

Ein sehr lebendiges Erlebnis hier auf der Farm!!!

 

Die Kov Ata Cave ist ein 60m tief unter der Erde liegender Thermalsee ( 230 m lang ,20m hoch ,57m breit) und weil man es halt tut, tun wir es auch! Was?

Die  276 Treppen hinab steigen um unten ins Wasser zu steigen, schön warm bei 35-37 Grad und auf dem Nachobenweg aufpassen, dass es keinen Kreislaufkollaps gibt :-))) ! Schwefelerlebnis der besonderen Art und natürlich auch interkulturell ein Erlebnis!

Kaum schwimmst du mal 3m, schon pfeifen dich alle zurück!

Schön, wenn auf Einen aufgepasst wird ;-)

 

Nach all diesen Tageserlebnissen kommen wir gegen Abend in Nokhur bei einem turkmenischen Homestay an und dort wird es dann noch einmal richtig schön. Erstens ist es seit Tagen einmal wieder ansatzweise kühler, denn wir befinden uns am Rande des

Kopet- Dag Gebirges auf 1100m und zweitens haben wir unseren Tisch hinters Haus gestellt und klönen mit Familienvater & Fahrer sozusagen bis zum Umfallen :-))) !

 

28.07.19

 

Nach einem ausgiebigem Frühstück besichtigen wir den außergewöhnlichen Nokhur Friedhof, an dem 100e Graeber mit Hörnern von Ziegen an Holzpfälen befestigt vor bösen Geistern schützen und so einen guten Übergang ins Totenreich garantieren.

Sozusagen ums Eck gibt es dann noch heilige Plätze, die für Kinderreichtum zuständig sind, kleine Höhlen & ausgehöhlte Bäume. Nokhur und seine Bewohner sind von ihrer Kultur aus anders als die übrige turkmenische Bevölkerung erfahren wir von unserem Fahrer.

Der gelebte Islam hier sei mehr mit Anteilen des Animismus und Sufismus gemischt und auch Polygamie sei normal. So hat unser 40 jähriger Freund nämlich auch noch eine 2. Familie in der Hauptstadt, erzählt er freudestrahlend. 

 

Anschliesend fahren wir ins 300km entfernte Balkanabat (100 000 Einwohner, Industriezentrum für Öl- und Erdgasverarbeitung) und gehen dort lecker turkmenische Hausmannskost essen!

 

29.07.19

 

Heute fahren wir über Stock und Stein zum schönen Yangy Kala Canyon, Kamele kreuzen die Strasse und irgendwie ist es eine andere Welt, diese wilden Erhebungen inmitten der Wüste. Turkmenistan besteht zu 70% aus Wüste aber hier erheben sich 60-100m hohe Gesteins"schuppen" in rosarot bis gelb, die älter als 5 Mill. Jahr sind. Es dauert ein wenig, bis man die tolle Landschaft erfasst hat und satt sehen kann man sich eh nicht !

 

Vom Yangy Kala Canyon gehts weiter nach Turkmenbashy- die letzte Verwöhnstation unserer Reise. Es geht zum Baden im Kaspischen Meer! So sauber, so blau, so weiches Wasser! Wir steigen in einem großen Hotel ab und haben vom Balkon Ausblick über den größten Salzsee der Erde.

Mit einer Länge von 1200km und einer Breite von 435km, grenzt er im Norden an Kasachstan & Russland, im Westen an Aserbaidschan, im Süden zum Iran und hier im Osten an Turkmenistan an.

 

30.07.19

 

Ein ganzer Badetag am und im kaspischen Meer! Das Wasser ist nur leicht ganz leicht salzig und wir genießen einfach mal das Nicht- Fahren. Abends Rückflug nach Ashgabat!

 

31.07.19 

 

Früher Flug nach Belarus, Minsk.

 

 

 

Fazit Turkmenistan:

Wie es in diesen kontrollierten Ländern eben ist, kommt man kaum von der Angel des Guides bzw. in freie Kontakte mit den Leuten. Das Programm war abwechslungsreich und straff, die Reisekosten hoch. Der Aufwand eines Besuches in Turkmenistan ist relativ hoch eventuell werden gestellte Visas einfach kurzfristig abgelehnt. So haben wir einige Reisende getroffen die per Transitvisas gerechnet und dann enttäuscht wurden. Definitv ist bei einem Besuch mit viel Fahrerei zu rechnen, dh. ein gutes Auto ist empfehlenswert und der Unterschied zwischen der strahlenden Hauptstadt und dem wüstigen Rest wirkt unwirklich!

 

Niemals auf der Bank tauschen, sonst wird der Urlaub teuer !

Bei nichts erwischen lassen (wie überall) !

 

Bevölkerung gesamt : knapp 6 Millionen

Währung: Manat

 

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© Michael Klar