Vietnam

Hoi An 23.11.-25.11.2018

Und schon wieder kommen wir hierher nach Hoi An, waren wir doch erst im Juli hier!

 

Es hatte uns so gefallen und so viel Erholungswert, dass wir diesmal tatsächlich Erholung und kein Sightseeing einplanen. Zwar hat unser Hotel  wieder unseren  Zielswimmingpool  (nebenan!) wenn auch nur knapp verpasst aber es ist eh stürmisch und nicht mehr so warm wie im Juli.

 

Hinein ins Vergnügen, Schneiderauftrag für unsere Schneiderleins und für uns einen Besuch an unserer Lieblingseckkneipe in der man uns wiedererkennt! Auch schön!!! Ich glaube, Micha hat Wiedererkennungswert J !

 

Shoppen, Essen, Massage, sogenanntes Lustwandeln nimmt unseren ersten Tag komplett ein und so schaffen wir es erst am zweiten Tag endlich zum Beach! Wilde See erwartet uns und absolutes Badeverbot! Das Schöne: es ist trotz Wind angenehmes T-shirt Wetter und warm.


Am Abend zieht es uns nochmal zum köstlichen Seafood ans Meer, stürmisch romantischer Abend zu zweit, das ganze Restaurant für uns. Ein Hochgenuss!

 

Das war wieder ein schönes gemütliches Wochenende in Hoi An!

Hoi An - Hue - My Son 15.06.-18.06.2018

Ein Direktflug Hangzhou China nach Danang Vietnam macht es möglich, dem chinesischen Drachenbootfest und seinen Feiertagen zu entfliehen. Schön, dass uns selbst nach 2h Verspätung noch ein Namensschild am Flughafen erwartet, denn mitten in der Nacht noch etwas zu organisieren ist meist nicht so spaßig (danke Micha für die gelungene Überraschung).

Nachdem wir im 25km entfernten Hoi An ankommen, nehmen wir um 4.30h früh noch die "Nachtausläufer" unseres Viertels wahr und stellen dann den Wecker auf "kurz vor Frühstücksende"!

 

Frühstück vom Feinsten auf der Sonnenterasse leitet unseren Hoi An Tag ein!

Micha war vor 15 Jahren schon einmal hier und findet es immer noch schön!

Shops, Restaurants und Cafes säumen das Flußufer, das seinerseits den Eingang zur Altstadt bildet. Hier gibt es verschiedene Märkte, Tempel und andere Sights zu sehen von denen wir uns zunächst fern halten, sind wir doch auf der Suche nach der nettesten Schneiderin der Stadt! Wie es der Zufall so will, finden wir sie und lassen uns ein paar Lieblingskleidungsstücke nachschneidern!

 

Als alles Wichtige erledigt ist ( u.a. Fahrer für den nächsten Tag organisieren) gönnen wir uns erst mal eine wundervolle Fußmassage....was auch sonst!?!

Es könnte Einem nicht besser gehen!!!

Genuß pur... fürs Auge, fürs Gefühl, ja... und auch noch für den Gaumen!

Das vietnamesische Essen ist schön frisch, unölig und voller leckerer Gewürze!!!

 

Unser "japanischer Fischfahrer" heißt KOI und ist natürlich kein Japaner sondern Vietnamese. Mit ihm fahren wir am nächsten Morgen in das  etwa 130 km entfernte Hue  , dass von 1802-1945 die Hauptstadt Vietnams war (3Std. Fahrt).

Das Herz der Stadt ist die Zidadelle, erbaut 1803-1833 und beherrbergte in der Zeit bis 1945 alle von der Ngyuen Dynastie gestellten Kaiser. Sie wurde nach dem Pekinger Vorbild der verbotenen Stadt gebaut und, weiß man das, erkennt man dann auch die Ähnlichkeiten! Allerdings ist die verbotene vietnamesische Stadt mini gegen die chinesische :-)) ! Wunderschön angelegte Palastanlagen verzaubern mit ihren Museen und Ausstellungen!

 

Die zum erstenmal 1600 erbaute und heute höchste Pagode Vietnams, die 7-stöckige

Thien - Mu Pagode, steht ebenfalls in Hue! Ausstellungsstücke sind hier einmal die Glocke (2,5m groß ,3285kg schwer) und ein Austin, mit dem der gegen Buddhistenverfolgung protestierende Mönch Thich Quang Doc 1963 nach Saigon fuhr, um sich selbst anzuzünden. Das Bild des brennenden Mönches ging damals um die ganze Welt!

 

Vom Gelände der Pagode aus hat man einen guten Ausblick auf die ganze Gräberlandschaft, die Hue "ziert"! Gräber soweit das Auge reicht ! Woher sie auch alle kommen, wir erfahren es nicht! Kein Wunder also, dass diese ebenso zu den Hue Sights gehören.

 

Neben den vielen normalen Gräbern gibt es z.Bsp. das Kaisermausoleum von Khai Dinh(1885-1925) "König von Annam" zu besuchen , ein wirklich eindrucksvoller Ort, innen reich verziert mit Porzellanmosaiken und Reliqien des Kaisers!

 

Die Tomb of Tu Duc ist auch ein groß angelegtes Areal, erbaut 1864-67 des auf ebenso großem Fuß lebenden Tu Duc, dessen 2-3 Lieblingsfrauen wohl auch einen Platz hier fanden! Die restlichen 101 Frauen und unzähligen Konkubinen konnten wir hier zum Glück nicht finden, sonst wären wir wahrscheinlich noch heute unterwegs :-)) !

Weitere Mausoleen können neben dem Auto noch mit dem Boot erreicht werden, was wir uns erspart haben! Irgendwie ein bißchen viel Tod hier, - finde ich!

 

Da ist so ein bunt beleuchteter Fluß mit Booten in der Nacht lebendiger und schöner so wie er  in Hoi An am Abend zu genießen ist, als wir wieder zurück sind!

Heute wird früh geschlafen...!

 

Am nächsten Morgen sind wir die Ersten und Einzigen mit unserer kleinen Reisegruppe von 7 Personen im 60 Mann Bus! Wir fahren zur Tempelstadt My Son, 1h und  ca. 25 km von Hoi An entfernt, Sonnenaufgang included !

2002 begannen hier die Ausgrabungen der Tempelstadt der hinduistisch beeinflußten Cham- Kultur des 2. & 3. Jahrhunderts, die im Vietnamkrieg weitgehenst zerstört wurde. Bei den von ursprünglich 70 Tempeln Ausgegrabenen gestaltet sich die Restaurierung überaus kompliziert, da die fugenlose Bauweise der Cham bisher nicht reproduzierbar ist.

 

Das Gelände besitzt eine besondere Schönheit...

...besonders wenn die Sonne scheint und noch niemand da ist  :-)))) !

 

Wir knattern zurück nach Hoi an per Boot, vorbei an Fischerbooten und grünen Flußufern!

 

Schon ist sie schon wieder vorbei unsere Zeit!

Ganze 61 Stunden waren wir nun hier in Vietnam und haben davon ungefähr ein Viertel verschlafen, den Rest gesighted und genossen!

Der gefühlte Erholungswert ist der von ca. 2 Wochen Urlaub!!!

 

Hen Gap lai- Cu again!!!

 

 

 

 

 

Weihnachten und Sylvester

23.12.2015-03.01.2016

Lässige 4 h im Flugzeug bringen uns über die drittgrößte Stadt Guanzhou in China (wer kennt sie? Keiner!) nach Hanoi, Vietnam. Gemäß unseres gefühlten 374. Honeymoons, Weihnachten und Silvester checken wir im absolut empfehlenswerten Romance Hotel ein und los geht’s auch schon,- auf in die Old City Hanois.

Endlich mal wieder ein Gefühl, wie man Asien kannte….

im Fluß bleiben beim Strassen überqueren wegen der zahlreichen rollenden Motorroller (nur nicht stehen bleiben…), tausende von kleinen Shops und Märkten mit spannenden Verkaufsobjekten vom Kakerlakenschnaps bis zur Schildkröte! Ein Leben, dass auf der Strasse und in 1m Höhe stattfindet (sitzen auf kleinen Hockern, kochen am 50cm hohen Holzöfen) und so weiter, dem Auge eine Sehenswürdigkeit!!!

Natürlich gibt es auch noch die „offiziellen“ Sehenswürdigkeiten, wie der mitten in der Altstadt gelegene Hoa Kiem See mit seinem Ngoc Son Temple, der schönen Magical Sword / Schildkrötengeschichte und schliesslich auch einem 250kg ausgestopften Prachttier. Es wird gemunkelt im See werden von Zeit zu Zeit noch Riesenschildkröten gesichtet.

Einen Einblick in die Geschichte des von Besetzungen und Krieg gebeutelten Vietnam ist fast unerlässlich und an vielen Sightseights möglich, wie dem Museum of Vietnamese History, dem Mausoleum Ho Chi Minh’s oder auch dem Hoa Lo Prison.

Nach 2 Tagen Hanoi fahren wir mit dem Nachtzug an die Nordgrenze Vietnam/China nach Lao Cai um dort nach Bac Ha in den Bus umzusteigen. Das Wetter ist mäßig und zum Trekken wie ursprünglich geplant einfach nicht gut genung. Diesmal sind wir auch im Urlaub und nicht auf Abenteuer aus, Schlammabenteuer hatten wir ja bereits auf unserer Weltreise genug. Also Kultur….und davon richtig Coole!

Der Norden ist für Touristen attraktiv wegen seiner Märkte und den noch vielen ansässigen Hilltribes u.a. Hmong, Nung und Tays. Wir erleben einen absolut Lokal Hmong Market, an dem die Touris noch wenig und zu Besuch sind, mit sehr angenehmen Menschen in Can Cau, die hier ihr Alltägliches finden und sich mit den „Nachbarn“ auf einen Plausch treffen. Einer, wenn nicht der schönste atmosphärische Markt, den wir jemals besucht haben. Die Damen kaufen traditionelle Kleidung und sonstiges, die Herren treffen sich zum Singvogelwettbewerb und Stierfight, es darf gewettet werden. Gemeinsam gibt’s dann Fleisch/ Nudelsuppe, the one and only food!

Die Gegend hier ist so interessant, dass wir am liebsten bleiben würden!
Sicherlich auch mehr besucht in der Saison bei gutem Wetter J.

Nächstes Ziel ist Ninh Binh, südlich Hanoi und Ausgangspunkt zum Besuchen einer beeindruckenden Karstlandschaft . Vielleicht die Halong Bay ohne Meer?!

Wasser gibt’s hier auch zur Genüge, Flüsse und Reisfelder durchziehen diese interessante Landschaft überall. Wir sind überrascht, was wir in der Kürze alles sehen!

Da unser Urlaub ja auch in „Kürze“ ist, erlauben wir uns ein privates Taxi, das uns durch die Gegend kurvt.

Wir besuchen Hoa Lu (1000 n.C.), einst antike Hauptstadt der Dinh Dynastie und die Bai Dinh Pagoda in dem erstaunlich großen neuen Tempelareal Chua Bai Dinh. 500 erleuchtete Buddhastatuen begleiten einen des Weges zum letzten von 3 Tempeln, den ein 10m hoher 100 Tonnen schwerer Bronzebuddha schmückt.

 

Der nächste Tag gehört der Konkurrenz von Tam Coc!

Die Trang An Caves sind ein Karsthöhlengeflecht, das mit dem Boot befahren werden kann und in den zahlreiche Tempel versteckt sind. Wir sind mit die Ersten an diesem Morgen, die die Höhlen besuchen, die Anzahl der vorhandenen Booten läßt für die Saison Schlimmes erahnen J.

Der Cuc Phong Nationalpark verfügt über Rehastationen für bedrohte Affenarten und Schildkröten und bietet ausreichend Wandermöglichkeiten im vietnamesischen Dschungel.

Highlight unseres Besuches ist für uns die Bootsfahrt ins Fishingvilllage Kenh Ga, christlich orientierte Bevölkerung, die nur mit dem Boot erreicht werden will. Eine besondere Atmosphäre hier!

Unser Superluxustaxi bringt uns am nächsten Tag noch zur Kreuzung Richtung Halong Bay und das wars mit Luxus. Schon sitzen wir wieder gequetscht mit allen unseren anderen Tourifreunden im viel zu engen Bus! Dieser Bus ist unsere Silvestergesellschaft….definitiv sind wir die Ältesten (aber nicht die Schlappesten, wie sich herausstellen wird). Witzigerweise ist der halbe Bus auf den zweiten Blick voll mit Indern, wie wir es bei der ganzen Besichtigung der Halong Bay (viiiiele Touris!) nirgendwo sehen. Ein Heiden Spaß!!!

Man könnte sich an den Massen an Booten und Menschen stören, aber was solls! Ist die „ Verladung“ auf die Boote erst mal geschehen, trifft man sich nur noch an den Sightseights und kann sofern man ein gutes Boot gezogen hat, die Fahrt in der durchaus schönen Halong Bay auch genießen. Hier stellt sich eben die Frage nach dem Umgang mit Massentourismus,- wir meinen, auch das könnte besser organisiert sein ;-).

Zwar hat man uns hinten und vorn belogen (Bus& Bootsname falsch! Das scheint die Normalität!) aber wir haben echt Glück mit der Monkey Cruise, die Crew, das Essen und das Bemühen der Staff on Board sind echt gut!

Neben schönen Aussichten auf die Karstfelsen besuchen wir nach der Anzahl der Besucher uns den Booten wohl die Schönste aller Höhlen, Dong Thien Cung- sie ist wirklich schön!

Im Laufe des Abends, nachdem wir uns dann über die „Lügengoschengeschichten“ der Tourverkäufer ausgetauscht haben wird’s langsam lustig und da einer Dame ein Partyboot versprochen wurde, was wir nun wirklich nicht sind, machen wir eins draus. Happy New Year 2016 dauert bis in den Morgen mit Tanz, Party und viel Genuss!!! Das hätte keiner von uns gedacht! Nachdem dann wir pünktlichen Deutschen nach einer Stunde Schlaf wieder am Start stehen, um auf Cat Ba Island die Hospital Cave zu besuchen , müssen wir erst mal die Besatzung wecken. Mit irgendeiner Teilnahme an einem Ausflug hat wohl niemand gerechnet J.

Die Hospital Cave braucht keiner, zumindest heute nicht mehr. Renovierte glatte Wände ohne jegliche Inhalt sind das heutige Museum eines einstigen 3-stöckigen Hospitals der vietnamesischen Bevölkerung unter amerikanischer „Besatzung“. Natürlich für die damaligen Verhältnisse ein absolut geschichtsträchtiges und beeindruckendes Vermächtnis. Keine Frage!

Wir treffen unserer Partycrew nochmal kurz, da die Einen auf die Insel und andere bereits von der Insel kommen. Wir fahren also in neuer Begleitung zur Halong City zurück und schlafen erst mal eine Runde in unserem erneut völlig zu engem Touribus!

Endshopping für 2 Tage in beautiful Hanoi machen uns nochmal richtig Freude, bevor wir wieder zurück nach China fahren.

Vietnam macht Lust, vor allem der Norden und ansonsten sollte man sich vor Reisen wirklich genauestens über die Bedingungen versichern, vom Transport bis zum Essen! Das kann gut gehen , muss aber nicht J !!! Schee wars, Vietnam gerne wieder!

 

Von China nach Deutschland

Coming soon !!!

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© Michael Klar