Suzhou 04.07.-05.07.2015   

 

Suzhou
1.3 Mill. Einwohner, Jiangsu Province

 

Suzhou wird als das „Venedig des Ostens“ bezeichnet, besitzt eine 2500 Jahre alte Geschichte und man sagt: „ Im Himmel gibt es das Paradies, auf Erden Suzhou und Hangzhou“!

 

In Hangzhou leben wir ja selbst, also auf ins Paradies Part 2!

 

Suzhou ist die Stadt der Gärten, Kanäle und Museen!


70 schön angelegte Gärten gibt es in dieser Stadt und einige davon sind bereits zum Weltkulturerbe anerkannt worden. Wir besuchen den Garten des bescheidenen Beamten (Humble Administrator's Garden), der zu den 4 bekanntesten Landschaftsgärten Chinas gehört.
Natürlich müssen den „Alle“ besuchen und so ist auch dementsprechend viel los.
Eigentlich sind wir viel mehr Fans der kleinen wirklich bescheidenen Gärten, z.B. des Gartens des Meisters der Netze, angelegt von einem Landschaftsmaler im Jahre 1140!

Hier findet man noch die Ruhe, die diese Gärten ja bieten wollen.

 

Chinesische Gärten sind stets von einer Mauer umgeben, und im Inneren immer ähnlich angelegt.

Pavillons und/ oder Hallen sind mit Wegen und Brücken verbunden, deren Wege einen durch Bäume, Sträuche  und Blumen führen. Kleine Teiche, dazugehörige Brücken und Steinformationen dürfen nicht fehlen. Wichtig ist und war, einen Platz der Ruhe zu schaffen und die wünschenswerte Harmonie von Mensch und Natur künstlerisch zu gestalten.

 

Da auch Suzhou eine Stadt ist, die wir sicherlich öfters besuchen werden , belassen wir es bei 2 Gartenbesichtigungen und lassen uns durch die Stadt treiben.

 

Suzhou (SZ) hat eine Einkaufsmeile, die Guanqian Jie, ihre sogenannte 5th Avenue!
Hamburg Berlin Nürnberg können also ebenfalls mit Manhatten mithalten ;-) !

 

Ungeachtet dieser „westlichen“ Shoppingarea gibt es hier einen wundervollen taoistischen Tempel! Von Touristen oft übersehen, liegt der Geheimnis-Tempel (Xuan Miao Guan) im Herzen der Einkaufsmeile in der Altstadt. Dieser frühe taoistische Tempel ist der Größte seiner Art in China. Die von 60 Säulen getragene Halle ist die größte alte Holzkonstruktion im Südlichen Yangtze Gebiet. Er stammt aus dem 3.Jahrhundert,  wobei die ältesten Überreste  jedoch aus dem 12.Jahrundert stammen. Im Inneren finden sich mehr als 50 taoistische Gottesfiguren in Glasbehältern zusammen mit einer prächtigen Goldstatue der Göttin der Barmherzigkeit (Guanyin).
Diese Dame scheint hier in der Zhejiang Province eine wichtige Rolle zu spielen.
Beim Explorieren der Tempelanlage lassen wir uns echt viel Zeit!

 

Natürlich dürfen auch in SZ die Pagoden (umgangssprachlich auch mittlerweile “die Pädagogen“ von uns genannt) nicht fehlen.

 

Durch SZ’s Hutongs mit interessantem Tier und Pflanzenmarkt gelangen wir zur Nordpagode
(Beisi Pagode 1162 n.Chr.). Mit 76m ist sie die höchste Pagode südlich des Yangtze, kann aber momentan nicht besichtigt werden. Im Südwesten SZ’s erwarten uns noch die nette Doppelpagode  (Dinghui Temple Lane 982 n.Chr.) die zwar frisch gestrichen ist, jedoch noch alte Relikte beherbergt.

 

Zum Abschluss unseres ersten Besuches  landen wir noch in der Shantan Street, die nun wirklich an Kleinvenedig mit ihrem Kanal, den kleinen Läden und Bars erinnert. Diese Straße kann man gut mit der U-Bahn erreichen und wäre tatsächlich ein Domizil für unseren nächsten Besuch.

 

Suzhou, wir kommen wieder!!!

 

 

 

 

 

Von China nach Deutschland

Coming soon !!!

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© Michael Klar