Luoyang 21.07.-24.07.2016

 

Luoyang 1.4 Mill. Einwohner

Henan Province

 

Die in 13 Dynastien florierende Hauptstadt Luoyang am berühmten gelben Fluß ist mitsamt ihren Einwohnern ein sehr freundliche. Hilfsbereite Leute überall, vom Youthhostel übern Bus zum Taxifahrer, selbst an Straßenständen werde ich 2x beschenkt oder zum Essen eingeladen. Überraschende Atmosphäre hier!

Ein Rundgang durch die Altstadt erscheint als kleines „Pingyao“ und ich kann mir durchaus vorstellen hier abends auszugehen. Schöne Atmosphäre!

 

Mein Ziel hier sind die berühmten Shaolin Mönche in ihrem Monastry und die berühmten Longmen Grotten!

 

Schön am nächsten Morgen setzt man mich am Busbahnhof in einen chinesischen Tourbus und los geht’s Richtung Shaolin- Tempel. Man läßt mich tatsächlich aussteigen, weil ich natürlich ein chinesisches Touriprogramm so gar nicht gebrauchen kann und los geht’s für mich zu den Shaolin Mönchen.

Im teuren Eintrittspreis enthalten ist eine Shaolin Show und ihren Wushu/ Gongfu Künsten.      Da es draußen heiß ist, gebe ich mir gleich 2x die Show, deren verschiedene Darbietungen schon beeindruckend sind. Damit habe ich den besten Teil der Tour eigentlich auch gesehen.
 

Die Geheimnisse der Shaolin halten sich hier sehr verdeckt. Es gibt Schulen und auch eine Akademie (sogar die Älteste Chinas am Fuße des Taoshi Berges) an denen die langjährigen Schüler die Kunst erlernen.
 

Der besuchbare Bereich ist zwar schön angelegt mit Seilbahnen auf den Berg, jedoch bräuchte man mehr Zeit um die Gegend wirklich zu sehen. Vielleicht hält sich ja in den Bergen noch Spannendes versteckt, der Rest des Tempelgeländes ist eigentlich overcrowded, teuer und gibt mir persönlich nichts an Atmosphäre.
 

Davon hervorzuheben ist definitiv der kleine Stelenwald, sozusagen Friedhof angesehener Shaolin Mönche, der mich an Klein- Bhagan in Myanmar erinnert.
 

Erwähnenswert ist allerdings ebenso meine chinesische Reisegruppe, die mich tatsächlich wieder zuverlässig aufgabelt um mich mit zurück in die Stadt zu nehmen.
 

Die Longmen Grotten sind auch mit öffentlichen Verkehrsmittel gut erreichbar und haben sicherlich ein genauso hohes Besucheraufkommen. Dennoch haut einen die Atmosphäre hier und da echt weg.


Der Bau begann in der Wei- Dynastie 494 n Chr. nachdem die Hauptstadt von Datong (siehe Bilder Datong) hierher verlegt wurde. An den 2 Uferseiten sind die Höhlen zu besichtigen, die natürlich geplündert oder deren Statuen nur enthauptet vorzufinden sind, dennoch sind z B. die Tang- Figuren (672-675) im Tempel der Ahnenverehrung gewaltig und beeindruckend.
Die Westseite ist definitiv sehenswerter als die Ostseite und alles erinnert tatsächlich an die Höhlen in Datong, wobei hier vielleicht sogar noch mehr filigrane Steinmetzarbeiten zu sehen sind?!

 

Luoyang ist auf jeden Fall eine Reise wert und ich nachdem ich nun einmal das Geheimnis der Shaolin nicht ergründet habe, würde ich das nächste Mal den Song Shan mit seinen beiden Peaks Taishi- Shan 1494m und Shaoshi- Shan 1512m aufsuchen.

Von China nach Deutschland

Coming soon !!!

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© Michael Klar