Jing Shan Si und Siling Shuiku 12.12.2015

Hangzhou Dianzi Universität, Ausflug am 12.12.15

 

Wir sind eingeladen an einem Ausflug der Hangzhou Dianzi Universität teilzunehmen und freuen uns auf lauter englischsprachige Leute, da wir zu Gast beim Foreign Language College der HDU sind.

 

Früh um 7.15 geht’s los und aus angesagten 1.5h Stunden Fahrt werden schon mal 3 Stunden.
Unser Busfahrer erkundet wohl zum ersten Mal die Gegend und/ oder vielleicht auch einen großen Bus, der hin und her, vor und zurück rangierend, um uns schlussendlich doch noch zu unserem ersten Ziel zu bringen ;-), den Jinshan Tempel.

Dieser liegt wunderschön an der Spitze eines Berges und blickt auf eine mehr als 1600 Jahre alte Geschichte zurück. Im Moment scheint er im Ausbau und ziemlich neu renoviert.

 

Sicherlich wäre es wünschenswert, diese Gegend mehr zu erforschen, doch da war doch noch was…. ach ja,….Zeitmangel, warum?....weil der Bus zu spät war und das Mittagessen wartet….  !

 

Wir sind tatsächlich die Einzigen, die den Tempel in Eile besichtigen und schon geht es den sehr alten, jedoch neu gepflasterten schönen Weg hopplahopp wieder hinunter zum Bus.

 

Teil 1 der Reise ist echt chinesisch: Das Mittagessen ist eins der Wichtigsten!
Zeitpläne entwickeln sich um die Essenszeiten herum und nicht umgekehrt!!

 

Zu Tisch folgen wir dann auch den chinesischen Tischgebräuchen so gut wir können, denn wir sitzen mit den Bossen der Uni am Tisch (Ranghöchster beginnt jedes Essen zuerst,- zum Glück essen wir bereits sehr ordentlich mit Stäbchen,- Micha wird sogar gelobt!).

Hier hat alles ein wenig einen offiziellen Charakter, vielleicht scheint es auch nur so und beide Seiten der verschiedenen Kulturen sind einfach nur höflich und deshalb sehr zurückhaltend?!

 

Der darauffolgende Besuch des Shiling Wasserreservoirs bietet dann Gelegenheit zum Smalltalk und wir treffen Anja, chinesische Deutschlehrerin an der Uni. Wahrscheinlich kann sie besser deutsch als wir, nett, mit dem schwäbischen Akzent und ungewöhnlich für uns, deutsch statt englisch zu kommunizieren .

 

Der krönende Anschluss, wie soll es auch anders sein, ist das besondere Abendessen!


Hammel in der Hammelgasse, sehr berühmt für die kalte Jahreszeit und Hangzhou.
Rot beleuchtete Restaurants, eins neben dem Anderen und alle dieselbe Spezialität.
Das tatsächlich Beste ist der selbstgegärte Reiswein, der hier schmeckt wie leichter Federweiser!
Na ja und vom Hammel gibt’s eben alles, neben einer wohlschmeckenden Suppenbrühe auch Schafshoden, wahrscheinlich auch Penis (war nicht so genau zu identifizieren, aber keiner hats gegessen) und sonstige innere und äußere Bestandteile, die meisten davon kalt.
Wir halten uns ans Gemüse!

 

Die Geselligkeit ist schön, wir quatschen und singen uns warm, das Restaurant ist nämlich eisekalt!
(Andere Länder, andere Sitten :-) )

 

Es war wieder ein Erlebnistag mit netten Begegnungen und viel Spass:
Das nächste Mal sind wir gerne wieder dabei,- falls man uns läßt  ;-)))  !

 

Von China nach Deutschland

Coming soon !!!

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© Michael Klar