Mongolei                                 Zu den Bildern

12.05.19 Grenzuebertritt & Fahrt nach Sainshand

 

Wir ueberlassen uns dem wilden Grenzuebertritt per Bus! Gepaeck raus, chinesischer Ausreisestempel rein, Gepaeck rein, kurze Fahrt, Gepaeck raus, mongolischer Einreisestempel rein und ankommen in der Mongolei! Erst mal Geldtausch und hinein in die mongolische Welt !

 

Hier haut's uns erst mal den Vogel raus bzw. blaest uns der Sandsturm fast vom Weg! Mund zu und durch...na ja oder eben direkt erst mal auf Sand kauen! Wir folgen den wenigen Leuten und finden dann vor dem Bahnhof ein paar Jeeps, die sich wohl in Richtung Hauptstadt bewegen wollen, sobald sie voll sind. Viel verhandelt wird nicht weil stuermisch und schon sitzen wir im Jeep Richtung Sainshand!

 

Es gibt hier eh nur eine Strasse ueber die wir eigentlich sehr froh sind bei dem Wetter.

Der Wind pfeift und die Luft ist rot vom Sand! Gerade mal 10 Minuten gefahren, verlaesst der Fahrer die Strasse und faehrt ploetzlich OFF ROAD, quer durch das undurchsichtige Land und den Sand. OK... nachdem die Ladys auf der Ruecksitzbank ruhig bleiben, scheint das wohl normal zu sein! Also fuer uns nicht,- aber gut!!!

Schliesslich fahren wir durch die Dornogobi- alles Wuestenland oder halt wuestes Land des Ostens!!!

 

Im Nachhinein gesehen war das OFF ROAD fahren dieses Fahrers zum Umgehen von Strassengebuehren, jedoch sollte uns jemand fragen, erklaeren wir die Mongolei definitiv zum OFF ROAD LAND NO 1 !!!

In Neuseeland sind die Strassen wenigstens noch gegravelt aber hier gehts quer durch die Praerie und das ist der normale Weg !!!

 

Nach Sichtung der ersten Kamele und dem ersten Chinggis Khan auf den Geldscheinen erreichen wir Sainshand 3h spaeter und sind eigentlich ziemlich erstaunt, dass alles so gut und schnell geklappt hat und wir unser Wunschziel erreicht haben.

Das Wunschziel hat eine Dusche, ein Restaurant, eine nichtlesbare Speisekarte und auch sonst ist keine bis kaum eine Kommunikation moeglich. Das macht uns gaaar nichts!!!

 

13.05.19 Shambala in Sainshand (20 000 Einwohner)

 

Zunaechst ist nun mal der Strom fuer den Rest unseres Aufenthaltes weg (Powercut!) und Information gibts auch keine!

Also raus auf die Strasse und sich mal umsehen! Wir sprechen die erste Dame an, die nach "english" aussehen koennte. Sie spricht zwar keines aber organisiert kurzerhand ihren Vater, der fuer den Rest des Tage fuer relativ kleines Geld unser Guide sein wird und uns Shambala zeigt.

Eigentlich besteht das heilige Gebiet aus 3 verschiedenen Regionen.

Einmal die heiligen Meditationshoehlen in deren Gelaende man herumlaufen kann, dann dem Khamar Monastry, einer kleinen Tempeanlage und schliesslich dem Khamaryn Khiid, dem Kloster !

 

Das Khamaryn Kloster wurde 1818 durch den Gelehrten Danzan Ravjaa gegruendet, der hier in der Gegend auch mehrfach als Statue, stets mit Skorpion versehen, zu sehen ist. In seinem Zentrum liegt Shambala, das spirituell energetische Zentrum in Form einer speziellen Stupa umrundet von 108 anderen Stupas. Buddhistische Mongolen kommen aus dem ganzen Land um fuer perfekte Qualitaeten zu bitten und zu singen.

Wir erleben hier wirklich ein schönes Zeremoniell an der Stupa!

 

Auf dem Rückweg besuchen wir noch den Berg des Bayanzuerkh Uul, der seinerseits mit Ovos für jedermann  gespickt ist. Damen gehen hier nur bis zur Hälfte des Berges. Der Männerovo liegt am 1070m hohen Gipfel und nennt sich Wunschovo. Hier duerfen Wuensche gemacht werden während man den Ovo umrundet. Micha findet hier eine Schlange auf dem Ovo, die sofort als heilig erklärt wird !!!  

 

Ovos sind heilige pyramidenförmige Steinhaufen, die häufig an Pässen oder auch inlands stehen. Hier werden die lokalen Kräfte um Segen gebeten, meist, indem man noch einen Stein dazulegt und den Ovo umrundet. Andere Gaben sind auch Geld, Milch, Hörner, bunte Fahnen,- eben alles, was einem heilig ist ;-) !!!

 

"Scorpionking" und seine Museen in Sainshand bleiben für uns aufgrund des Stromausfalls leider geschlossen! Die einzig englischsprachige Person, die wir finden ist ein Ausländerin im Supermarkt und auch der Hinweis, wir würden hier mit russischem Übersetzer vielleicht weiter kommen, macht auch keinen Sinn !

 

Wir verlassen Sainshand mit dem einzigen Bus des Tages Richtung Ulaan Batar bei starkem Gegenwind, staubigen Strassen, brauchen 8 statt geplanten 5 Stunden und kommen bei Dunkelheit in UB an.

 

14.05.- 03.06.19 Ulaan Batar (1.4 Mill. Einwohner; 1290m Höhe) &

                             12 Tagestrip durch die Südgobi und Zentralmongolei

 

UB ist prinzipiell mit Autos verstopft, sowohl die großen wie auch kleinen Straßen!

Taxis sieht man kaum, man stellt sich an die Straße, winkt und private Fahrer bringen einen dann dahin, wo man eben hin möchte.

Schön ist, dass man hier englischsprechende Mongolen findet. Die Leute an sich sind freundlich zurückhaltend und ehrlich gesagt, die meisten übergewichtig. Kein Wunder in der kältesten Hauptstadt der Welt und im Land der Wrestler. Da gehört ein Bauch schon zum Standard !

Die Stadt bietet alles, was man sich denken kann, vom kulturellen Programm mit Theater, Veranstaltungen und Museen bis zum vielfältigsten internationalen Restaurantangebot in Asien. Prinzipiell ist die mongolische Küche sehr fleischlastig, hier in UB findet man jedoch hervorragende Abwechslng aller Art.

 

Unsere ersten beiden UB Tage dienen der Information und Buchung unseres Mongolei Trips. Nord und Westmongolei sind noch nicht wirklich bereisbar (kalt & matschig) und wie vorher schon angedacht, buchen wir eine Reise in die Südgobi und durch die Zentralmongolei. Zusammen mit Jose, einem Portugiesen sind wir eine kleine 3- er Gruppe, die mit einem russischen 4 wheels drive Bus, dem besten mongolischen Fahrer und der schlechtesten mongolischen Reiseleiterin am 17.05.19 das verschneite UB für 12 Tage verlässt.

 

Tag 1/ 17.05.19

Zunächst fahren wir noch etwas Straße und schließlich durch die Steppe zum Baga Gazriin Chuluu Nature Reserve, was übersetzt "Fels in kleinen Stücken" bedeutet. Hier finden wir Steinformatinen die der Übersetzung entsprechen, ebenso Tempelruinen des Süm Khökh Burd aus dem 16.Jhrd und wahrscheinlich den allermongolischsten grauen Innereieneintopf, den man sich vorstellen kann. Die Nacht ist sehr kalt in unserem ersten Ger (den mongolischen Zelten) und wir sehr dankbar für den kleinen Ofen mit brennendem Kameldung der uns kurzfristig wärmt. 

 

Um aus dem Laufenden zu sein lernen wir erst einmal die wichtigsten mongolischen Countryvokabeln : Teme= Kamel, Yama= Ziege, Hon= Schaf, Ato= Pferd, Noed= Toilette

Zocks= Stopp, Hitu= Wieviel und natuerlich Bajazhar= Danke

 

Tag 2/ 18.05.19

Auf dem Weg zur White Stupa, der Tsagaan Suvarga fahren wir weiterhin in der Steppe, die immer sandiger wird und viele Kamelherden beheimatet. Am Spaetnachmittag erreichen wir die farbenfrohe rot- gruen scheinende Sandsteinerhebung und uebernachten in einem Camelcamp. Hier ziehen sogar die Kamele die Koepfe ein und kuscheln sich zusammen,- so kalt und windig ist es hier!

 

Tag 3/ 19.05.19

Yolyn Am oder "Schnabel des Geiers" ist heute unser Tagesziel!

Zunaechst steht auf unserer Reisebeschreibung das schoene Wort "Duschtag" :-)!

Was uns zur Freude dient, ist fuer unsere Guides eher eine Denkaufgabe,- wo hier in der Pampa eine Dusche herbekommen?! Schliesslich stoppen wir in einer Ansiedlung ( von Dorf kann hier eher keine Rede sein) und kommen in den Genuss eines Badehauses!

Frisch geputzt geht es weiter in Richtung schneebedeckten 3000dern auf einer Hoehe von

ca.1300-1600m. Kamele kreuzen unseren Weg und die Kombi von Kamelen und Schnee ist schon wild!

 

Die Schlucht des Geierschnabels ist eine 8 km lange meist eisbedeckte Schlucht, umgeben von hohen Felsen mit heimischen Pika- Boos (mausaehnliche Tierchen mit grossen Ohren)und vielen Greifvoegeln.

Ein Glanzbeispiel des Koennens unserer Guid-In!

Sie beendet unsere Wanderung schon bevor sie ueberhaupt losgeht, verwandelt kurzerhand Geier in Adler und die suessen Pika- Boos in Ratten. 

Zum Glueck haben wir den lonleyplanetbelesenen und naturbegeisterten Micha dabei mit dessen freundlicher Unterstuetzung der Ausflug dann doch noch zu einem kleinen Erlebnis wird!

(Unvorstellbar, wenn man den sich immer mehr verengenden Canyon nicht entlang gehen wuerde und das eigentliche Highlight verfehlt...!)

 

Tag 4/ 20.05.19

Heute ist es richtig sangig und wuestig!!! Die groesste mongolische Sandduene der Gobi Wueste ist die Khongryn Els! Sie ist 100km lang, 12 m breit und die hoechste Duene misst 300m!

Da wollen wir heute noch hinauf! Schon bei der Anfahrt beeindruckt uns die Duene mehr und mehr und nach dem Check- In im Ger gehts direkt los!

Zu unserer Ueberraschung begleitet uns Ana unser Fahrer! 

Mit immer laengerwerdende Pausen zwischendrin und der zwei Schritt vor, einen zurueck Taktik schaffen wir uns am Spaetnachmittag langsam aber sicher die 300m Duene hoch. Richtig steil wird es nochmal ab Meter 230 :-) die letzten 70 Hoehenmeter. Sylvia lernt von den Kaefern und erklimmt im Vierfuesslergang (enorm kraftsparend) als Erste das Top. Der Ausblick ist umwerfend und die Duene wunderschoen!!! So geniessen wir zu 4t "unsere Duene" bevor der Sonnenuntergangstourismus beginnt!

Wir veranschlagen fuer einen gemuetlichen Aufstieg 1.5 Stunden, da wir wirklich Leute gesehen haben, die trotz zeitigem Beginn des Aufstiegs bei Sonnenuntergang noch am Berg unterwegs waren. Das ist dann echt ein kleines Drama, vorallem wirds auch kalt, sobald die Sonne weg ist!

 

Der Abstieg macht uns auch Riesenspass! Mit grossen Schritten stapfen wir barfuss die Duene hinab und machen sie zur Duut Mankhan, zur singenden Duene, wenn der Sand unter der Oberflaeche durchrutscht und zum Ton wird.

 

Gluecklich und erfuellt kommen wir wieder ins heutige Ziegen- und Schafcamp zurueck und geniessen noch das abendliche Gebloecke der ca. 250 Tiere! Das ist hier schon was Besonderes!

 

Tag 5/ 21.05.19

Der Tag beginnt mit einem Kamelritt in den Sandduenen bevor wir dann Richtung Flaming Cliffs nach Bayanzag losfahren. Die Flaming Cliffs sind einmal bekannt fuer die Entdeckung von Dinosaurierfossilien in den 1920er Jahren und fuer ihr rotes Erscheinen bei Sonnenuntergang.

Waeren wir nicht vorbereitet gewesen, haetten wir die Cliffs in der prallen Sonne besichtigt, weil sie " eben auf dem Weg zum Camp liegen"...! Aber wir sind vorbereitet und koennen unserer Guid-In noch so einiges lernen. Schoene Farben, ein toller Sonnenuntergang mitsamt kleiner Wanderung und Abstieg aus den Flaming Cliffs ist unser Preis!
Wir entdecken ebenso den wohl einzigen Teme- Saurus (Teme= Kamel), der zusammengesetzt in einem Raum im Luxuscamp neben Unserem steht.

Der nahestehende uralt aussehende Joshua Tree Wald bietet sich als Alternative zu unserer tuerlosen Toilette an und beheimatet noch nie gesehene Wuestenblumen, die wahrscheinlich durch Fliegen und nicht durch Bienen bestaeubt werden !?!

 

Ein Wort zu Toiletten: durch die Bank sind hier alle Toiletten selbstverstaendlich Loecher, Stehklos! Meist mit Holzbalken versehen, mit guter oder mittelguter Belueftung weil Wind und mit oder ohne Tuer! Das Besondere: die meisten Loecher sind sehr tief (3-10m), so dass die allerwildesten Phantasien eines Absturzes entstanden sind und auch wirklich alle Taschen leer waren, wenn wir sie besuchten. Das hat uns sehr belustigt oder besorgt und jede Toilette wurde zu etwas Besonderem :-))) !

 

Tag 6/ 22.05.19

Bye Bye Camels! Wir fahren vorbei an den letzten Kamelherden und verlassen die "Wueste Gabi" Richtung Zentralmongolei, fahren zum Ongii Fluss an dessen Ufern sich einst das groesste mongolisch buddhistische Kloster, das Ongiin Khiid befand, seinerzeit Heimat von 1000 Moenchen. Seine Urspruenge gehen zurueck nach 1760 & 1810 und sein Ende war mit dem Einmarsch kommunistischer Truppen 1937 besiegelt. Mit Ende des kalten Krieges 1990 wurde Religiositaet offiziell im Lande wieder moeglich und seit 2004 steht nun wieder ein kleiner, belebter Tempel zwischen den Ruinen. Im kleinen Germuseum in Tempelnaehe sind noch ein paar Schaetze vergangener Zeiten zu sehen.

 

Wir logieren in einem Gercamp am Fluss mit heisser Dusche und Restaurant! Der Hammer!!!

 

Tag 7/ 23.05.19

250 km Hoppelfahrt nach Hujirt zum Lunch und weiterhoppeln ins Orkhon Valley.

Ankunft am Spaetnachmittag! Einzug ins Ger mit Freilufttoilette ohne Tuer :-))) !

Abends machen wir noch einen Spaziergang zum Orkhon Wasserfall der 22m tief in einer kleinen Schlucht versteckt ist, die mit vielen Pinien bewaldet ist. Ein echt schoener Platz, vorallem wenn man alleine ist! 

 

Tag 8/ 24.05.19

Vielleicht ist das heute der Off Road Day der Off Road Days! Auf jeden Fall erreicht man die Tsenkher Hot Springs sicherlich nur schwer oder gar nicht mit einem normalen Auto. Hoehergelegt und 4 wheels drive ist angesagt, bergauf/ bergab bis ins Ziel !!!

Hier logieren wir wieder, es gibt ein Restaurant und die Hot Spring Pools sind einladend, das Wasser heiss bis zu heiss. Ganze 3 Stunden planschen wir im Wasser bis es schliesslich das Schneien anfaengt.

 

Tag 9/ 25.05.19

Ein kleiner Spaziergang zur Hot Spring Quelle zeigt eine kleine Quelle versteckt unter einem Ovo!

Es hat geschneit, ist kalt und matschig als wir die Springs durch ein Waldgelaende verlassen.

Auf so mancher Strecke bekommt man hier das Gefuehl, man kann hier gar nicht fahren,- aber Mann kann! Ana ist der Beste ! Durch Matsche, Fluesse, Graeben...wir glauben, wenn er nicht Off Road fahren kann ist er nicht gluecklich! Ein klasse Fahrer!!!

Wir fahren schliesslich nach Tsetserleg (20 000 Einwohner), dort ist Markt und Shopping angesagt. Wir versorgen uns mit mongolischen Wein (sehr suess/ Dessertwein/ man kauft ihn nur 1x) bevor es weiter Richtung Khorgo Terkhiin Tsagaan Nuur National Park geht.

Die Landschaft faerbt sich dort vulkanfarben schwarz und es beginnt auch noch zu schneien. Eine irre Landschaft tut sich auf, aufgerissene Felsen mit Baeumen darauswachsend, dazu die dunkle Farbe des Himmels und der Felsen mit Spuen weissen Schnees behaftet.

Nicht von dieser Welt oder bestens geeignet fuer Mordor aus Lord of the Rings! 

 

Ein Pass Ovo teilt die Landschaft in die des Vulkanes auf der einen und den Seeblick des grossen White Lakes (24x 11km) auf der anderen Seite! Phantastisch!!! 

Eigentlich ist der See schoen blau und heisst aber weisser See weil vielleicht der ganze hintere Teil voller Schnee und Eis ist?? Wahrscheinlich nicht!

Wie sich der Name erklaert waere eine interessante Frage!!! 

 

Wir machen noch einen kleinen Rundgang am Lake und haben dann die kaelteste Nacht der ganzen Reise!

 

Tag 10/ 26.05.19

Nach einer morgendlichen erneuten See Erkundung reiten wir mittags gen Vulkan! Haha, auf diese Reise haben sich unsere Herren schon Tage vorher "gefreut" und es wird deutlich, warum aufgrund der Anatomie wohl mehr Frauen als Maenner Pferdesportfreunde sind :-)!

 

Vor 10 000 Jahren sei der 200m hohe Khorgo Uul ausgebrochen... die Gegend sieht allerdings so aus, als sei dies kuerzlich erst passiert. Vom Kraterrand betrachten wir ein wohlgeformtes Kraterloch und haben eine tolle Aussicht!

 

Noch ist der Tag sehr sonnig aber die zweite kaelteste Nacht steht bevor!

Selber Platz, selbe Kaelte :-))) !

 

Tag 11/ 27.05.19

Auf unserer Fahrt nach Kharkorin/ Kharakorum entdecken wir Festivitaeten am Rande der Strasse und haben das grosse Glueck in den Genuss eines kleinen Nadaamfestivals zu geraten! Was waere die Reise ohne dieses Erlebnis gewesen! Normalerweise besteht das Nadaam aus den Sportwettkaempfen Reiten, Bogenschiessen und Wrestling ! Hier kommen wir gerade dazu, wie alle Chinggis Khane der Umgebung des Adlertanz tanzen und herauswresteln, wer wohl der Staerkste ist. Wow! Beeindruckende Koerper in kleinen "Maennerbikinis"! Die KO-Kaempfe sind kurzweilig und interessant. Der Gewinner verteilt kleine Brothappen an die Menge und auch sonst ist hier natuerlich die mongolische Kultur 1a zu beobachten. Endlich tauschen mal Maenner (wie so oft gelesen) Schnupftabaksflaeschen aus und ausserdem wird ordentlich Wodka aus Wasserflaschen getrunken! Die Damen und Herren sind zum Teil schick gekleidet und ein "ohhh" und "ahhh" begleitet die Kaempfe und jeweiligen Favoriten!

Wresteln in der Mongolei ist definitiv cool!!!

 

Tatsaechlicher Sight in Kharakorum ist eigentlich die erste 1586 gegruendete buddhistische Tempelanlage der Mongolei, der Erdene Zuu Khid, den wir im Anschluss (noch schnell) besuchen. Wieder eingerahmt von 108 Stupa ist das Tempelgebiet, in dem tatsaechlich noch 3 schoene alte Haupttempel befinden, die nicht in den 1930- ger Jahren zerstoert wurden.

Der Erdene Zuu Khid ist belebt mit Moenchen und ein wirklich interessanter Tempel den zu besuchen es sich lohnt!

 

Abends bekommen wir noch ein kleines, feines Privatkonzert 2- er junger Musiker mit klassischem Kehlgesang und faszinierendem Spiel der mongolisch einzigartigen Pferdekopfgeige! Toll!!!

 

Tag 12/ 28.05.19

Rueckfahrt nach UB ueber den Khustein Nationalpark! Dieser im Jahr 1993 geschuetzte Park ist hauptsaechlich bekannt fuer den Schutz der letzten echten Wildpferde in der Welt und man bekommt sie tatsaechlich zu sehen, die Grauen Wilden!

 

Fazit:

Innerhalb 12 Tagen hatten wir nun alle 4 Jahreszeiten und eine wahnsinnige, sich taeglich  veraendernde Landschaft stets umgeben von Schafen, Ziegen, Pferden und Kamelen!

Die natuerliche Massage des Fahrens hat unsere Wirbelsaeule wieder in Ordnung gebracht und automatisch wollten wir immer mehr Gemuese statt Fleisch!

Also eine rundum gesunde Unternehmung, so eine Tour in der Mongolei ! :-)))

 

 

29.05.- 03.06.19 Ulaan Batar 

 

Die Zeit in UB ist kurzweilig!

Wir besuchen noch die lokalen Sights wie den schoenen Gandan Tempel inklusive Zeremonien, das Dinosaurier und Modern Art Museum, den Naran Tuul Market, streifen durch die Stadt und essen recht lecker koreanisch, indisch und trinken Hops & Rocks mongolisches Bier.

Hier kann man es sich echt gut gehen lassen und es bleibt noch einiges uebrig,- vielleicht fuer ein naechstes Mal??

 

Wohnen wuerden wir definitiv wieder in unserem Favoriten, dem tollen Danista Guesthouse!!!

 

Einen Tag fahren wir nochmal in den Osten, die Terelji Gegend, die mit vorallem frischer Luft, dem Turtle Rock, einem schoenen Meditationstempel und Chinggis Khan 40m hoch/gross in Silber ueberrascht. Das Gorkhi Valley ist gerade mal eine Stunde von UB entfernt und eine tolle Alternative zur Stadt, wenn einem die Luft in UB mal zu dicke wird!

 

 

Bajazhar Mongolei !!!

Bevoelkerung: ca. 3 000 000

Waehrung:Toegroeg (1Euro = 2950 Toegroeg)

 

 

 

Von China nach Deutschland

Coming soon !!!

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© Michael Klar